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	<title>Konsekutivdolmetschen | Übersetzer Dolmetscher Tschechisch Deutsch Polnisch in Berlin| Dolmetschbar</title>
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	<description>Diplom-Übersetzerin und beeidigte Dolmetscherin für Tschechisch, Deutsch und Polnisch in Berlin. Beglaubigte Übersetzungen.</description>
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		<title>Dolmetschpraxis im Gerichtssaal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Iva Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2014 13:23:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übersetzen & Dolmetschen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie läuft eine verdolmetschte Gerichtsverhandlung in der Praxis tatsächlich ab? Nicht nur die zum ersten Mal mit der Verdolmetschung eines Gerichtsprozesses beauftragten Kollegen stellen sich diese Frage. Auch für die übrigen Verfahrensbeteiligten sowie andere Interessierte ist es spannend zu erfahren, wie die Verständigung im Gerichtssaal mit Hilfe eines Dolmetschers aussieht. Video Gerichtsdolmetschen Wenn Sie sich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie läuft eine verdolmetschte Gerichtsverhandlung in der Praxis tatsächlich ab? Nicht nur die zum ersten Mal mit der Verdolmetschung eines Gerichtsprozesses beauftragten Kollegen stellen sich diese Frage. Auch für die übrigen Verfahrensbeteiligten sowie andere Interessierte ist es spannend zu erfahren, wie die Verständigung im Gerichtssaal mit Hilfe eines Dolmetschers aussieht.<strong><br />
</strong></p>
<h3><strong>Video Gerichtsdolmetschen</strong></h3>
<p>Wenn Sie sich eine Vorstellung davon machen möchten, wie das Gerichtsdolmetschen in der Praxis abläuft, können Sie sich in der BdueMediathek auf dem Youtube-Kanal des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer das Video <a href="http://www.youtube.com/watch?v=m9c2xEJdByY" target="_blank">Gerichtsdolmetschen heute – eine „gespielte“ Gerichtsverhandlung</a> anschauen. Im Schwurgerichtssaal des Landgerichts Nürnberg wurde eine Gerichtsverhandlung mit Einsatz von Dolmetschern simuliert. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass die dort gezeigten Schwierigkeiten (der Angeklagte redet dazwischen, weiß alles besser und beleidigt die Verfahrensbeteiligten, der Zeuge möchte seine Personalien nicht angeben, der Dolmetscher muss neben den juristischen mit komplizierten medizinischen Fachausdrücken klarkommen und die Staatsanwältin liest die Anklageschrift im Höllentempo vor, ohne Rücksicht auf den Dolmetscher u.v.m.) tatsächlich in der Praxis auftreten.</p>
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<h3><span id="more-1000"></span><strong>Akteneinsicht</strong></h3>
<p>Allerdings gibt es auch zwei Punkte in diesen nachgespielten Video, die meiner Erfahrung nach der Realität in deutschen Gerichtssälen nicht entsprechen. Erstens passiert es leider immer noch selten, dass der Dolmetscher bereits vor der Verhandlung eine schriftliche Ausfertigung der Anklageschrift erhält, was die Verdolmetschung vereinfachen würde. Das gilt auch für weitere Schriftstücke wie zum Beispiel medizinische Gutachten, die dann in der mündlichen Verhandlung schnell vorgelesen werden. Vor allem beim Bereitschaftsgericht weiß der Dolmetscher vor dem Betreten des Gerichtssaals nicht einmal, um welche Straftat es gleich gehen wird. Es wäre daher wünschenswert, dass die Gerichte und Staatsanwaltschaften den Gerichtsdolmetschern Einsicht in die Akten gewähren, um eine entsprechende Vorbereitung auf die Dolmetschleistung zu erleichtern bzw. überhaupt zu ermöglichen. Ich versuche immer, wenn es zeitlich geht, im Vorfeld der Gerichtsverhandlung so viele Informationen wie möglich zu erhalten.</p>
<h3><strong>Notizblock</strong></h3>
<p>Der zweite Kritikpunkt zu dem oben erwähnten Video, den ich hier ansprechen möchte, betrifft das Fehlen eines Notizblocks bei beiden Dolmetschern. Ich persönlich traue keinem Dolmetscher, der ohne Heft und Stift zu einem Dolmetscheinsatz erscheint. Es ist nicht so, dass ich ein schlechtes Gedächtnis hätte. Die meisten Dolmetscher haben sich ein außergewöhnliches und für das Dolmetschen relevantes Kurzzeitgedächtnis antrainiert. Die Gefahr ist jedoch bei der riesen Anzahl an für den Dolmetscher zunächst unbekannten Fakten groß, dass sie im Eifer des Gefechts und in der Stresssituation wie dem Gerichtsdolmetschen trotz höchster Konzentration vergessen oder verdreht werden. Dies kann vor allem bei Zahlen, Namen, Bezeichnungen und Abkürzungen selbst einem Profi relativ schnell passieren. In Anbetracht der Fülle an Informationen, die schnell und kurz hintereinander zum ersten Mal erwähnt werden, ist es auch nicht verwunderlich. Hier schafft ein Stift, den man die ganze Zeit parat in der Hand hält und ein geeigneter Notizblock praktische und schnelle Abhilfe. Kein Dolmetscher schreibt alles auf und benutzt auch keine Stenographie, sondern eine spezielle Notiztechnik, die sehr individuell ist und dem Dolmetscher als Gedächtnisstütze dient.</p>
<p>Vielleicht liegt die Erklärung für diesen kleinen Fehler im Video darin, dass der Dolmetscher des Angeklagten gleichzeitig auch der Drehbuchautor des Kurzfilms war und somit alle Details ­ bereits kannte. Dadurch ist die Notwendigkeit einer Notiztechnik entfallen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass der Dolmetscher auch  bei realen Einsätzen auf Notizblock und Stift verzichtet. Ich persönlich habe auf jeden Fall immer beides parat.</p>
<h3><strong>Realitätsnah</strong></h3>
<p>Ansonsten finde ich aber dieses Video sehr anschaulich. Es zeigt den Verlauf einer Gerichtsverhandlung unter Einsatz von Gerichtsdolmetschern. Es beinhaltet auch unvorhersehbare Situationen, mit denen sich die Dolmetscher auseinander setzen müssen, neben der komplizierten Rechtsterminologie. Wenn man sich das Video anschaut, könnte man den Eindruck gewinnen, dass das Dolmetschen sehr einfach ist, weil der Dolmetscher des Angeklagten flüssig spricht und sich mit den Fachbegriffen auskennt. Aber um auf einem hohen Niveau dolmetschen zu können, bedarf es einer einschlägigen Ausbildung und Erfahrung.</p>
<p>Ich persönlich übernehme Dolmetschaufträge für die Justiz sehr gerne und freue mich jedes Mal, zur Absicherung der Grundrechte der Betroffenen beizutragen und durch meine sprachliche und kulturelle Vermittlung für Rechtssicherheit und Gerechtigkeit zu sorgen.</p><p>The post <a href="https://dolmetschbar.de/2014/03/dolmetschpraxis-im-gerichtssaal/">Dolmetschpraxis im Gerichtssaal</a> first appeared on <a href="https://dolmetschbar.de">Übersetzer Dolmetscher Tschechisch Deutsch Polnisch in Berlin| Dolmetschbar</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ)</title>
		<link>https://dolmetschbar.de/2013/06/bundesverband-der-dolmetscher-und-uebersetzer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Iva Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 13:47:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übersetzen & Dolmetschen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast jeder Berufsstand hat einen oder mehrere Berufsverbände, die seine Belange vertreten und fördern. Nicht anders ist es auch bei Dolmetschern und Übersetzern. Hier gibt es gleich mehrere Berufsverbände. Die mitgliederstärkste Interessenvertretung, die 75 Prozent aller organisierten Dolmetscher und Übersetzer in Deutschland repräsentiert, ist der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ). Er ist mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft  wp-image-2726" src="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2018/05/BG_BDUe_Textlogo_Internet-150x150.jpg" alt="" width="247" height="247" />Fast jeder Berufsstand hat einen oder mehrere Berufsverbände, die seine Belange vertreten und fördern. Nicht anders ist es auch bei Dolmetschern und Übersetzern. Hier gibt es gleich mehrere Berufsverbände. Die mitgliederstärkste Interessenvertretung, die 75 Prozent aller organisierten Dolmetscher und Übersetzer in Deutschland repräsentiert, ist der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ). Er ist mit über 7.000 Mitgliedern sogar der größte Berufsverband der Sprachmittlerbranche in Europa. Seit 1955 vertritt er die Interessen der Dolmetscher und Übersetzer gegenüber Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Justiz und Gesellschaft. Der BDÜ-Bundesverband mit Sitz in Berlin fungiert als Dachverband für 13 Mitgliedsverbände, die  auf Landesebene oder berufsgruppenorientiert arbeiten, wie zum Beispiel der „Verband der Konferenzdolmetscher e.V. (VKD) im BDÜ“. Der BDÜ selbst ist Mitglied der Féderation Internationale des Traducteurs (FIT), der größten internationalen Dachorganisation für Übersetzerverbände.<span id="more-995"></span></p>
<h3><strong>Ziele des BDÜ</strong></h3>
<p>Zu den Zielen des BDÜ gehört die Regelung des Berufszugangs, die Verbesserung von Aus- und Weiterbildung durch Praxisbezug und Vermittlung von Fachwissen, die Vereinheitlichung des Prüfungswesens, die bundeseinheitliche Regelung von Beeidigung, Ermächtigung und öffentlicher Bestellung sowie bundeseinheitliche Richtlinien für Urkundenübersetzungen, die Aufklärung der Öffentlichkeit über das Berufsbild des Dolmetschers und Übersetzers und die Bedeutung des Berufsstandes für Staat und Gesellschaft sowie das Wirken auf gesetzgebende Gremien, Behörden, Gerichte und Spitzenverbände der Wirtschaft. Der BDÜ engagiert sich aktiv für die Weiterqualifizierung seiner Mitglieder durch ein verbandseigenes Angebot mit Fortbildungsmaßnahmen, für angemessene Honorare und Arbeitsbedingungen, die Einhaltung der Vorschriften über die Hinzuziehung und „Entschädigung“ beeidigter Dolmetscher und ermächtigter Übersetzer in Justiz und Verwaltung, für die Verbesserung der einschlägigen Gesetzgebung des Bundes, für den Austausch der BDÜ-Mitglieder untereinander durch Regionalgruppentreffen und andere Veranstaltungen.</p>
<h3><strong>Fachzeitschrift MDÜ</strong></h3>
<p>Der BDÜ ist Herausgeber der „MDÜ“, der auflagenstärksten Fachzeitschrift für Dolmetscher und Übersetzer im deutschsprachigen Raum. Die vom Verband gegründete „BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft mbH verlegt Fachbücher und organisiert Seminare sowie Fachkonferenzen für Dolmetscher und Übersetzer.</p>
<h3><strong>Qualitätssiegel für Auftraggeber</strong></h3>
<p>Für die Mitgliedschaft im Verband gelten strenge Aufnahmekriterien: Mitglied kann nur werden, wer seine fachliche Qualifikation für den Beruf zuvor nachgewiesen hat. Mitglieder müssen entweder über eine einschlägige Berufsausbildung in Form eines Fachstudiums oder eine staatlich anerkannte Prüfung verfügen. Quereinsteiger benötigen einen akademischen Abschluss und sieben Jahre Berufserfahrung. Da die Berufsbezeichnungen „Übersetzer“ und „Dolmetscher“ nicht geschützt sind, gilt die BDÜ-Mitgliedschaft als Qualitätssiegel für Auftraggeber.</p>
<h3><strong>Berufs- und Ehrenordnung</strong></h3>
<p>Die im Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) zusammengeschlossenen Dolmetscher und Übersetzer haben sich in dem Bewusstsein ihrer Verantwortung für die Kommunikation über Ländergrenzen und Sprachbarrieren hinweg eine Berufs- und Ehrenordnung gegeben, die für alle Mitglieder verbindlich ist. Sie legt Verhaltensgrundsätze der Berufsausübung fest und regelt das Verhalten innerhalb des Verbandes sowie gegenüber Auftraggebern, Kollegen und Angehörigen anderer Berufe.</p>
<h3><strong>BDÜ Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.</strong></h3>
<p>Auch ich bin gleich nach dem Übersetzer-Studium Mitglied im BDÜ geworden. Zuerst war ich im Landesverband Sachsen e.V. und bin seit meinem Umzug in die Hauptstadt Mitglied im Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. In diesem Landesverband sind über 800 professionelle Übersetzer und Dolmetscher organisiert. Neben den Vorteilen, die jedes BDÜ-Mitglied hat, betreibt der Landesverband aktives Networking und veranstaltet Stammtische, Gruppentreffen, Fortbildungsveranstaltungen, Workshops und Seminare zum Informations- und Erfahrungsaustausch. Weiterbildungsveranstaltungen zu den unterschiedlichsten berufsrelevanten Themen werden vom Landesverband genauso angeboten wie Rechtsberatung zu berufsspezifischen Fragen. Mehrmals im Jahr erscheint der „Berliner Rundbrief“, in dem aus dem Verbandsleben in Berlin und Brandenburg berichtet wird.</p>
<h3><strong>Referentin für Öffentlichkeitsarbeit</strong></h3>
<p>Bei der letzten Jahresmitgliederversammlung des Landesverbandes Berlin-Brandenburg wurde ich in den Vorstand gewählt und habe das neu gegründete „Referat für Öffentlichkeitsarbeit“ übernommen. Der Kern meiner Arbeit liegt in der<br />
Schaffung vieler kurzer Kommunikationswege für Pressevertreter und die interessierte Öffentlichkeit, um die mediale Präsenz zu erhöhen sowie den Landesverband und somit die von den Übersetzern und Dolmetschern angebotenen Leistungen stärker bei Kunden, der breiten Öffentlichkeit und in den Medien zu verankern. Weitere wichtige Aspekte meiner Arbeit sind der BDÜ-Internetauftritt, Online-PR und Social-Media-Projekte. Die Erstellung eines Flyers und einer Pressemappe für den Landesverband ist bereits in Arbeit. Außerdem vertrete ich unseren Landesverband im Verband der Freien Berufe in Berlin e.V., dem der Landesverband Berlin-Brandenburg angeschlossen ist. Die Vorstellung meiner Person und meiner Aufgaben ist im Berliner Rundbrief Nr. 147 erschienen (siehe: <a title="Berliner Rundbrief Nr. 147" href="http://www.bdue-berlin.de/component/docman/cat_view/43-rundbriefe.html?Itemid=544" target="_blank" rel="noopener">http://www.bdue-berlin.de/component/docman/cat_view/43-rundbriefe.html?Itemid=544</a>).</p>
<h3><strong>www.bdue.de</strong></h3>
<p>Weitere Informationen zum Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) gibt es auf der Website <a title="BDÜ" href="http://www.bdue.de/" target="_blank" rel="noopener">http://www.bdue.de/</a>, zum Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. auf  <a title="BDÜ Landesverband Berlin-Brandenburg" href="http://www.bb.bdue.de/" target="_blank" rel="noopener">http://www.bb.bdue.de/</a>.</p>
<h3><strong>Online-Datenbank des BDÜ</strong></h3>
<p>Besonders hinweisen möchte ich an dieser Stelle auf die Online-Datenbank des BDÜ unter <a title="BDÜ" href="http://www.bdue.de/" target="_blank" rel="noopener">http://www.bdue.de/</a>, in der Auftraggeber schnell und unkompliziert qualifizierte Dolmetscher und Übersetzer finden.</p>
<h3><strong>Fachexperten für internationale Kommunikation</strong></h3>
<p>Diesen Blogartikel möchte ich mit einem Auszug aus der Präambel der Berufs- und Ehrenordnung des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e.V. schließen, wonach „Dolmetscher und Übersetzer mit ihren Leistungen den Austausch der Völker untereinander gewährleisten, die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen fördern, die Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Geschehen sicherstellen und jedem Bürger gleich welcher Herkunft Zugang zu gesundheitlicher Versorgung und rechtlichem Gehör in seiner Sprache verschaffen“.</p><p>The post <a href="https://dolmetschbar.de/2013/06/bundesverband-der-dolmetscher-und-uebersetzer/">Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ)</a> first appeared on <a href="https://dolmetschbar.de">Übersetzer Dolmetscher Tschechisch Deutsch Polnisch in Berlin| Dolmetschbar</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>2. Internationale Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft“</title>
		<link>https://dolmetschbar.de/2012/10/2-internationale-fachkonferenz-uebersetzen-in-die-zukunft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Iva Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2012 00:27:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 28. bis 30. September 2012 fand in Berlin die 2. Internationale Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft“ statt. Sie knüpfte an die Erfolge der 1. Fachkonferenz im Jahr 2009 an. Das diesjährige Motto der Konferenz lautete: Dolmetscher und Übersetzer: Experten für internationale Fachkommunikation. Das größte Branchenereignis dieser Art wird vom Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://dolmetschbar.de/2012/10/2-internationale-fachkonferenz-uebersetzen-in-die-zukunft/">2. Internationale Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft“</a> first appeared on <a href="https://dolmetschbar.de">Übersetzer Dolmetscher Tschechisch Deutsch Polnisch in Berlin| Dolmetschbar</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2732 alignleft" src="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2018/05/BDÜ-Fachkonferenz-2012.jpg" alt="" width="274" height="486" srcset="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2018/05/BDÜ-Fachkonferenz-2012.jpg 1840w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2018/05/BDÜ-Fachkonferenz-2012-85x150.jpg 85w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2018/05/BDÜ-Fachkonferenz-2012-169x300.jpg 169w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2018/05/BDÜ-Fachkonferenz-2012-768x1362.jpg 768w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2018/05/BDÜ-Fachkonferenz-2012-338x600.jpg 338w" sizes="(max-width: 274px) 100vw, 274px" />Vom 28. bis 30. September 2012 fand in Berlin die 2. Internationale Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft“ statt. Sie knüpfte an die Erfolge der 1. Fachkonferenz im Jahr 2009 an. Das diesjährige Motto der Konferenz lautete: Dolmetscher und Übersetzer: Experten für internationale Fachkommunikation. Das größte Branchenereignis dieser Art wird vom Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) veranstaltet. Auch dieses Jahr haben sich sehr viele interessierte Übersetzer, Dolmetscher, Terminologen, Betreiber von Übersetzungsagenturen, Projektmanager, Sprachinstitutionen, Hersteller von Wörterbuchen, Translation Memory Systemen und ähnlichen Softwareprogrammen, Studierende einschlägiger Fachrichtungen sowie andere Sprachkundige auf den Weg nach Berlin gemacht. Insgesamt nahmen ca. 1.350 Personen aus 31 Ländern teil.</p>
<p>Selbstverständlich habe ich mich auch bereits mehrere Monate zuvor angemeldet und freute mich sehr auf die angekündigten Seminare und Vorträge sowie die vielen Kollegen aus der ganzen Welt.<span id="more-991"></span></p>
<p>Wie es sich für eine Konferenz für Übersetzer und Dolmetscher gehört, wurden die Vorträge und Podiumsdiskussionen aus und in die Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch simultan gedolmetscht. In den Kaffeepausen standen den Teilnehmern warme und kalte Getränke sowie Obst zur Verfügung, am Samstag war ein Mittagessen in der Mensa organisiert und für ein Abendprogramm wurde ebenfalls gesorgt. Unpraktisch fand ich nur, dass die Speisen und Getränke nur an einer Stelle unter der Treppe verteilt wurden, so dass es hier sehr eng war. Zum Glück hat jedoch das Wetter mitgespielt und wir konnten unsere Kollegen-Gespräche nach draußen verlegen. Das Mittagessen in der Mensa verlief diesmal im Unterschied zur letzten Konferenz reibungslos.</p>
<p>Die drei Tage waren sehr intensiv und von morgens bis abends mit Veranstaltungen gefüllt. So fingen die ersten bereits um 9 Uhr früh an, was für manche Kollegen, die eine weitere Anreise zum Veranstaltungsort, dem Henry Ford Bau der Freien Universität Berlin, vor sich hatten, mit frühem Aufstehen und später Rückkehr verbunden war. Vor allem für alle Autofahrer war der Sonntag aufgrund des an diesem Tag stattfindenden Berliner Marathons eine richtige Herausforderung, verbunden mit einer Entdeckungsfahrt durch kleine Nebenstraßen Berlins.</p>
<p>Für mich persönlich stand neben dem Besuch der von mir reservierten Seminare und Workshops der Erfahrungs- und Meinungsaustausch mit Kollegen in Vordergrund. Ich habe einige meiner Kolleginnen aus ganz Deutschland wiedergetroffen sowie sehr viele neue und nette Kolleginnen und Kollegen kennengelernt und so mein Netzwerk um professionelle Übersetzer verschiedener Sprachen erweitert. Meine Hoffnungen, eine neue Übersetzer-Kollegin für Tschechisch zu finden, um sich mit ihr über die Problematik beim Übersetzen juristischer Fachtexte und die Unterschiede zwischen dem deutschen und dem tschechischen Rechtssystem auszutauschen, haben sich jedoch selbst nach dem Besuch des Netzwerktreffens für Übersetzer und Dolmetscher im juristischen Bereich am Samstag Nachmittag als schwierig erwiesen. Berufliche Weiterbildung scheint für manche Kollegen nicht von großer Bedeutung zu sein.</p>
<p>Der erste Veranstaltungstag war in meinem Fall dem Unternehmerdasein einer freiberuflichen Übersetzerin und Dolmetscherin gewidmet. In den Vorträgen wie „Übersetzer als Experten auf Augenhöhe“, „Marketing für Übersetzer und Dolmetscher“ oder „Mehr Professionalität für Übersetzer“ habe ich mir wertvolle Tipps zur Kundenakquise, Spezialisierung für Sprachmittler, Positionierung als Sprachexperte, Honorarkalkulation, Kundenbindung und -pflege sowie Marketing und Management eingeholt. Daneben habe ich ein Kurzseminar über Social Media gebucht, in dem Blogs, Facebook und Twitter kurz vorgestellt wurden. Leider waren die Berichterstattung und der Erfahrungsaustausch der in meinen Augen teilweise nicht besonders kompetenten Seminarleiter sehr oberflächlich und anfängerlastig.</p>
<p>Besonders gefallen haben mir hingegen die Diskussionen mit erfahrenen Kollegen im Rahmen eines Workshops mit dem provozierenden Zusatztitel „Der Polizeidolmetscher: Übersetzungsmaschine oder Hilfspolizist?“. Diskutiert wurden die Rolle und Aufgaben des Dolmetschers bei der Arbeit für die Polizei, die Möglichkeiten und Grenzen des Polizeidolmetschers sowie ähnliche Fragen der Berufsethik.</p>
<p>Dem Thema „Übersetzen und Dolmetschen im Rechtswesen“ bin ich auch bei meiner letzten Vortragsreihe treu geblieben, in der es im ersten Teil um Gerichtsdolmetscher als Experten für internationale Kommunikation in Gerichtssälen und Vernehmungszimmern ging. Den zweiten Vortrag über die Grenzen der Textbearbeitung beim Übersetzen juristischer Texte würde ich aus meiner Sicht als den besten Beitrag der Konferenz bezeichnen. Frau Schlüter-Ellner ist als Juristin und Rechtsübersetzerin für Spanisch eine sehr kompetente Fachfrau, die mich bereits bei der letzten Konferenz mit ihrem Fachwissen überzeugen konnte. In ihrem Vortrag beschäftigte sie sich tiefgründig mit der sehr spezifischen Problematik beim Übersetzen juristischer Fachbegriffe und der Frage, wie man als Übersetzer mit unterschiedlichen Rechtssystemen umgehen kann. Alle Thesen wurden anhand von praktischen Beispielen dargelegt.</p>
<p>Insgesamt habe ich einige neue Impulse und Anregungen für meine weitere Arbeit als Fachübersetzerin und beeidigte Dolmetscherin sowie Unternehmerin gewinnen können. Schade fand ich nur, dass doch relativ viele Referenten wohl sehr kurzfristig abgesagt haben, so dass mehrmals eine spontane Umorientierung nötig war. Die so gewonnene Zeit habe ich beispielsweise für den Besuch der Fachmesse genutzt, um mich über Neuerscheinungen einiger Nachschlagewerke, neueste Trends bei Translation-Memory-Systemen sowie verschiedene andere Werkzeuge für Übersetzer und Dolmetscher zu informieren.</p>
<p>Die Idee mit den vielen Kurzseminaren und Workshops war von den Veranstaltern mit Sicherheit gut gemeint. Es stand eine große Auswahl zu unterschiedlichsten Themen zu Verfügung. Man hatte die Qual der Wahl, da man nur an zwei von ihnen teilnehmen durfte. Umso weniger Wahlmöglichkeiten hatte man für die restlichen Termine, wo nur die Teilnahme an den in den großen Hörsälen stattfindenden Vorträgen übrig blieb. So hatte ich am Samstagnachmittag beispielsweise kein für mich passendes Veranstaltungsthema finden können, da mich keiner der Vorträge angesprochen hat und mein Pensum an Seminaren ausgeschöpft war. An diesen „Massenveranstaltungen“ gab es aus Zeitgründen auch sehr wenig Raum zum Diskutieren. Manche Fragerunden und Diskussionen wurden aus Zeitmangel prompt unterbrochen, was ich sehr schade fand.</p>
<p>Ein weiteres Problem war der unterschiedliche Wissensstand der Zuhörer bezüglich des besprochenen Themas bzw. die vor den Vortragenden angenommenen Kenntnisse der Teilnehmenden, die teilweise gegen Null tendierten, vor allem bei Themen, die nur am Rande etwas mit Übersetzen und Dolmetschen zu tun haben wie Social Media, Kundenakquise, Marketing usw. Die Fragen, welchen Kenntnisstand meiner Zuhörer setze ich als Vortragender vor, wo fange ich an, wie detailliert gehe ich vor u.ä. sind sicherlich bei der großen Anzahl an in einem anderen Bereich tätigen Zuhörer problematisch. Als erfahrener Redner muss ich jedoch darauf vorbereitet sein und Maßnahmen parat haben, um entsprechend zu handeln und es – auch im Vorfeld – zu kommunizieren. In Zukunft würde ich mir daher wünschen, dass bereits aus der Programmübersicht ersichtlich ist, in welche Tiefe die Vorträge gehen, wie viel Praxisbezug erwartet werden kann und welche Vorkenntnisse erforderlich sind. Wünschenswert wären auch mehr praktische Beispiele, wie könnte man als Sprachmittler die theoretisch gewonnenen Kenntnisse in die Praxis umsetzen kann. Für den praktischen Bezug blieb bei den Vorträgen sehr oft kein Platz mehr übrig.</p>
<p>Kritisch ist auch das unterschiedliche Niveau der Vortragenden anzusehen. Wenn jemand erst seit Anfang dieses Jahres bei Facebook aktiv ist und nicht viel über andere soziale Netzwerke zu berichten hat, ist er eventuell nicht besonders gut als Referent für einen Vortrag über Social Media geeignet. Ein aus juristischer und steuerlicher Sicht problematisches Konzept sollte vielleicht nicht als eine neue bahnbrechende Lösung für eine Kooperation von Übersetzern und anderen Selbstständigen vorgestellt werden. Selbstverständlich ist es für die Veranstalter der Konferenz schwierig, im Vorfeld die Kenntnisse der Redner zu überprüfen. Doch sollte man nicht unbedingt jeden verpflichten, der sich freiwillig meldet und eher auf erfahrene Coaches mit entsprechenden Kompetenzen setzen.</p>
<p>Im Großen und Ganzen kann man jedoch sagen, dass diese Fachkonferenz gelungen war und ich mich bereits jetzt auf die nachfolgende Konferenz freue.</p>
<p>Unter <a href="http://www.flickr.com/photos/dolmetschbar/">http://www.flickr.com/photos/dolmetschbar/</a> finden Sie meine Impressionen von der 2. Internationalen Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft“.</p><p>The post <a href="https://dolmetschbar.de/2012/10/2-internationale-fachkonferenz-uebersetzen-in-die-zukunft/">2. Internationale Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft“</a> first appeared on <a href="https://dolmetschbar.de">Übersetzer Dolmetscher Tschechisch Deutsch Polnisch in Berlin| Dolmetschbar</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Simultanübersetzung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Iva Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Sep 2012 20:08:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übersetzen & Dolmetschen]]></category>
		<category><![CDATA[Dolmetschen]]></category>
		<category><![CDATA[Dolmetscher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Übersetzen versus Dolmetschen In meinem letzten Blogartikel &#8222;Zu Gast bei Freunden in Polen&#8220; habe ich eine neue Rubrik &#8222;Kultur&#8220; meines Blogs vorgestellt. Heute möchte ich auf eine neue Thematik eingehen, die sich mit dem Altag der Dolmetscher und Übersetzer beschäftigt. Diese Rubrik möchte ich in die Bereiche &#8222;Dolmetschen&#8220; und &#8222;Übersetzen&#8220; gliedern. Beiträge, die sich sowohl mit Dolmetschen als auch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft  wp-image-1687" src="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Wörterbuch_Übersetzer+Übersetzung.jpg" alt="Wörterbuch mit den Stichpunkten Übersetzer und Übersetzung" width="633" height="357" srcset="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Wörterbuch_Übersetzer+Übersetzung.jpg 3264w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Wörterbuch_Übersetzer+Übersetzung-150x84.jpg 150w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Wörterbuch_Übersetzer+Übersetzung-300x169.jpg 300w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Wörterbuch_Übersetzer+Übersetzung-600x338.jpg 600w" sizes="(max-width: 633px) 100vw, 633px" /></h3>
<h3>Übersetzen versus Dolmetschen</h3>
<p>In meinem letzten Blogartikel &#8222;<a href="http://wordpress.imsprachen.com/zu-gast-bei-freunden-in-polen/" target="_blank" rel="noopener">Zu Gast bei Freunden in Polen</a>&#8220; habe ich eine neue Rubrik &#8222;Kultur&#8220; meines Blogs vorgestellt. Heute möchte ich auf eine neue Thematik eingehen, die sich mit dem Altag der Dolmetscher und Übersetzer beschäftigt. Diese Rubrik möchte ich in die Bereiche &#8222;Dolmetschen&#8220; und &#8222;Übersetzen&#8220; gliedern. Beiträge, die sich sowohl mit Dolmetschen als auch mit Übersetzen beschäftigen, werde ich innerhalb dieser Rubrik im Bereich &#8222;Allgemein&#8220; präsentieren.</p>
<p>Als Einstieg möchte ich mit dem Unterschied zwischen &#8222;Übersetzen&#8220; und &#8222;Dolmetschen&#8220; anfangen. <span id="more-986"></span>Die Übersetzer und Dolmetscher selbst kennen diesen Unterschied bestens und verwenden diese zwei Begriffe nicht als Synonyme. Dies könnte einen Laien vielleicht ein bisschen überraschen. In den Medien liest und hört man beispielsweise oft von &#8222;Simultanübersetzungen&#8220;. Die Termini &#8222;Übersetzen&#8220; und &#8222;Dolmetschen&#8220; werden ständig durcheinandergebracht und verwechselt. Doch zwischen ihnen gibt es einen bedeutenden Unterschied, den man kennen sollte, wenn man sich mit der Arbeit der Sprachmittler auseinander setzen bzw. mit ihnen zusammenarbeiten möchte.</p>
<p>Der grundlegende Unterschied liegt darin, dass beim Übersetzen ein (meist schriftlich) fixierter Text aus einer Ausgangssprache in eine Zielsprache <em>schriftlich</em> übertragen wird. Dolmetschen hingegen ist eine <em>mündliche</em> Übertragung von nicht fixierten und/oder einmalig dargebotenen Aussagen aus einer Sprache in eine andere.</p>
<p>Dementsprechend arbeitet ein Übersetzer am Computer und übersetzt schriftliche Texte. Während dessen befindet sich der Dolmetscher inmitten einer mehrsprachigeren Gesellschaft, der er mit seinen Sprachkenntnissen hilft, miteinander mündlich zu kommunizieren.</p>
<p>Die Übersetzer übersetzen und die Dolmetscher dolmetschen. Ein Dolmetscher würde sich weigern, bei der für nächsten Donnerstag geplanten Telefonkonferenz mit dabei zu sein, um die zwischen Ihnen und Ihrem ausländischen Geschäftspartner geführten Verhandlungsgespräche zu &#8222;übersetzen&#8220;. Mit Freude wird er sie aber dolmetschen und falls Sie einen professionellen Dolmetscher beauftragt haben, essenziell zum Erfolg der Verhandlung beitragen.</p>
<p>Beim Dolmetschen unterscheidet man das sogenannte Simultandolmetschen und das Konsekutivdolmetschen. Beim Simultandolmetschen wird simultan also zeitgleich das Gehörte durch den Dolmetscher in einer anderen Sprache wiedergeben. Konsekutivdolmetschen ist das zeitlich versetzte Dolmetschen. Der Redner hält einen Beitrag, zum Beispiel eine Rede, der Konsekutivdolmetscher macht sich währenddessen Notizen mithilfe von spezieller Notiztechnik und gibt dann längere Passagen in der Zielsprache wieder. Es gibt noch andere Arten bzw. Unterarten des Dolmetschens wie z.B. das Konferenzdolmetschen, das auf großen Veranstaltungen wie internationalen Gipfeln oder Fachkongressen stattfindet und bei dem die Dolmetscher jeweils zu zweit in schallisolierten Dolmetschkabinen arbeiten und für eine große Gruppe Zuhörer simultan, meistens in verschiedene Sprachen über Kopfhörer dolmetschen. Daneben gibt es das Flüsterdolmetschen, bei dem der Dolmetscher, wie der Name schon sagt, einem bis zwei Zuhörern die Verdolmetschung leise ins Ohr flüstert. Beim bilateralen Konsekutivdolmetschen wird in beide Richtungen gedolmetscht. Also sowohl aus der Fremdsprache in die Muttersprache, als auch aus der Muttersprache in die Fremdsprache. Im Rahmen dieser Rubrik werde ich Ihnen u.a. auch die einzelnen Dolmetscharten näher vorstellen.</p>
<p>Die Wissenschaft, die sich mit Dolmetschen und Übersetzen beschäftigt, heißt Translatologie. Ich habe beispielsweise am <a title="Institut für Angewandte Linguistik und Translatologie" href="http://www.uni-leipzig.de/~isuew/JOOMLA/" target="_blank" rel="noopener">Institut für Angewandte Linguistik und Translatologie der Universität Leipzig</a> studiert.</p>
<p>Wenn man Dolmetscher und Übersetzer in einem Wort zusammenfassen möchte, spricht man häufig von &#8222;Sprachmittlern&#8220;.</p>
<p>Gedolmetscht wurde vermutlich schon bald nach der Entstehung der Sprache vor etwa 100.000 Jahren. Deshalb wird Dolmetschen häufig als das zweitälteste Gewerbe der Welt bezeichnet. Als Schutzpatron der Dolmetscher und Übersetzer gilt der Heilige Hieronymus, der das klassische und zeitgenössische Latein, Griechisch und Hebräisch beherrschte und die Bibel sowie andere Werke ins Lateinische übersetzte. Anhand von überlieferten Übersetzungen können wir den Verlauf der Geschichte dokumentieren, die historischen Wissensströme verfolgen und den Transfer von Wissen und Kulturtechniken zwischen verschiedenen Völkern nachvollziehen. Während in der Romantik vor allem die literarischen Übersetzungen aus anderen europäischen Sprachen ins Deutsche eine Rolle spielten, ist im 20. Jahrhundert ein explosionsartiges Wachstum der Fachübersetzungen durch den Ausbau der weltweiten Wirtschaftsbeziehungen zu beobachten. Auch die einzelnen Dolmetscharten bekamen erst im Verlauf des 20. Jahrhunderts ihre heutige Form. Simultandolmetscher wurden beispielsweise das erste Mal bei den Nürnberger Prozessen nach dem Zweiten Weltkrieg eingesetzt. Im letzten Jahrhundert wurden auch viele Ausbildungsstätten sowie einschlägige Berufsverbände für Übersetzer und Dolmetscher gegründet und Translatologie als eigenständige Interdisziplin entwickelt.</p>
<p>Wenn einem die Unterschiede bewusst sind, ist es auch einleuchtend, warum sich die Sprachmittler so oft aufregen, wenn sie Wortverbindungen wie &#8222;simultane Übersetzung&#8220; hören oder Sätze wie &#8222;Die Konferenz wird simultan übersetzt.&#8220; lesen.</p>
<p>Hiermit möchte ich also an alle Journalisten, Pressesprecher, Veranstalter und andere Menschen, die mit Übersetzern bzw. Dolmetschern zusammenarbeiten, plädieren, in Zukunft auf ihre Wortwahl zu achten und die korrekten Begriffe zu verwenden. Wir alle professionell tätigen Übersetzer und Dolmetscher wären Ihnen für diese exakte Unterscheidung sehr dankbar. Sie werden damit die anspruchsvolle Arbeit der Sprachmittler anerkennen und ihr Ansehen in der Gesellschaft unterstützen.</p><p>The post <a href="https://dolmetschbar.de/2012/09/simultanuebersetzung/">Simultanübersetzung</a> first appeared on <a href="https://dolmetschbar.de">Übersetzer Dolmetscher Tschechisch Deutsch Polnisch in Berlin| Dolmetschbar</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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