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	<title>Übersetzer | Übersetzer Dolmetscher Tschechisch Deutsch Polnisch in Berlin| Dolmetschbar</title>
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	<description>Diplom-Übersetzerin und beeidigte Dolmetscherin für Tschechisch, Deutsch und Polnisch in Berlin. Beglaubigte Übersetzungen.</description>
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		<title>Erfolgreich mit kleinen Sprachen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Iva Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jun 2018 10:22:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übersetzen & Dolmetschen]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkenntnisse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8211; so heißt das von mir verfasste Gastkapitel im großartigen Ratgeber für freiberufliche ÜbersetzerInnen von Miriam Neidhardt. Zusammen mit mir und fünf weiteren erfahrenen Kolleginnen als Co-Autorinnen gibt sie hilfreiche Tipps zur Selbstständigkeit in der Sprachmittlerbranche. Das Buch Überleben als Übersetzer ist bereits im Herbst 2016 erschienen. Jetzt gibt es jedoch die Möglichkeit, das Handbuch [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://dolmetschbar.de/2018/06/erfolgreich-mit-kleinen-sprachen/">Erfolgreich mit kleinen Sprachen</a> first appeared on <a href="https://dolmetschbar.de">Übersetzer Dolmetscher Tschechisch Deutsch Polnisch in Berlin| Dolmetschbar</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class=" wp-image-2594 alignright" src="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2017/08/Cover_Überleben_als_Übersetzer.jpg" alt="" width="211" height="326" srcset="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2017/08/Cover_Überleben_als_Übersetzer.jpg 194w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2017/08/Cover_Überleben_als_Übersetzer-97x150.jpg 97w" sizes="(max-width: 211px) 100vw, 211px" />&#8211; so heißt das von mir verfasste Gastkapitel im großartigen Ratgeber für freiberufliche ÜbersetzerInnen von <a href="https://www.miriam-neidhardt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><u>Miriam Neidhardt</u></a>. Zusammen mit mir und fünf weiteren erfahrenen Kolleginnen als Co-Autorinnen gibt sie hilfreiche Tipps zur Selbstständigkeit in der Sprachmittlerbranche. Das Buch <a href="https://www.überleben-als-übersetzer.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><u>Überleben als Übersetzer</u></a> ist bereits im Herbst 2016 erschienen. Jetzt gibt es jedoch die Möglichkeit, das Handbuch <a href="https://www.überleben-als-übersetzer.de/2018/06/mitsommernachtsgeschenk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><u>kostenlos herunterzuladen</u></a>.</p>
<h3><strong>Einmalige Geschenkaktion</strong></h3>
<p>Die komplette <a href="https://www.facebook.com/UeberlebenAlsUebersetzer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><u>3. Auflage</u></a> zum Thema Marketing für professionelle ÜbersetzerInnen gibt es jetzt 24 Stunden lang als kompaktes E-Book im PDF-Format zum Download: vom 21. Juni 2018, 12 Uhr bis zum 22. Juni 2018, 12 Uhr. Greifen Sie zu und nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit, die zahlreichen Praxistipps von erfahrenen Kolleginnen in klar strukturierter Form nachzulesen. Auf insgesamt 329 Seiten finden Sie geballtes Wissen, das Sie sofort in die Praxis umsetzen können.<span id="more-2753"></span></p>
<p>Auf dem Buchcover heißt es: Wie komme ich an Aufträge? Wie sorge ich dafür, dass Kunden mich finden? Wie erstelle ich ein Angebot, das auch angenommen wird? Was gehört auf eine ordentliche Rechnung? Was tun, wenn der Kunde unzufrieden ist oder einfach nicht bezahlt? „Überleben als Übersetzer“ ist ein Handbuch speziell für Übersetzerinnen, die ihre Tätigkeit ausbauen möchten, um wirklich davon leben zu können. Es bietet nicht nur Antworten auf all diese Fragen, sondern auch Tipps.</p>
<h3>Breite Themenpalette</h3>
<p>Die Bandbreite der angesprochenen Themen reicht von grundlegenden Steuerfragen, der Erstellung der eigenen Website und Suchmaschinenoptimierung, über Soziale Netzwerke, das Online- wie Offline-Marketing und die Kundenakquise bis hin zur Preisgestaltung und Mitgliedschaft in Berufsverbänden. Die übersichtlich gestalteten Kapitel thematisieren Fragestellungen zur Professionalität, Weiterbildung, Spezialisierung, Kundenbindung, lohnenden Anschaffungen, kostenlosen Probeübersetzungen, Vermittlungstätigkeit und vielem mehr. Miriam beschreibt die einzelnen Phasen ausgehend von der Angebotserstellung über die Auftragserledigung und Rechnungslegung bis hin zum Reklamations- und Forderungsmanagement. <a href="http://ulrikeheiss.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><u>Ulrike Heiß</u></a> beschäftigt sich mit der Akquise auf Messen, <a href="https://ilori-translations.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><u>Ilona Riesen</u></a> mit dem Quereinstieg in den Übersetzerberuf, <a href="https://www.kf-uebersetzungen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><u>Kerstin Fricke</u></a> mit Spieleübersetzungen und <a href="https://schmidt-wussow.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><u>Susanne Schmidt-Wussow</u></a> mit der Online-Weiterbildung. Auch das Übersetzen von Romanen (Kerstin Fricke) und Sachbüchern (Susanne Schmidt-Wussow) kommt nicht zu kurz &nbsp;und sogar so spezielle Themen wie die Zusammenarbeit mit Selfpublishern wird von <a href="https://www.jbtranslations.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><u>Jeannette Bauroth</u></a> angesprochen.</p>
<h3>Gastkapitel &#8222;Erfolgreich mit kleinen Sprachen&#8220;</h3>
<p>Im meinem Gastkapitel „Erfolgreich mit kleinen Sprachen“ gebe ich meine Erfahrungen als Übersetzerin und Dolmetscherin für Tschechisch und Polnisch weiter und beschreibe die teilweise unterschiedlichen Marketingstrategien für ÜbersetzerInnen der „kleinen“ Sprachen gegenüber den „großen“. &nbsp;Nachzulesen sind auch konkrete Praxistipps aus meinem Berufsalltag.</p>
<h4><span style="color: #ff0000;"><a style="color: #ff0000;" href="https://www.überleben-als-übersetzer.de/sdm_downloads/ueberleben-als-uebersetzer-als-pdf/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Laden Sie sich hier das komplette Handbuch als PDF herunter.</a></span><u></u></h4>
<p>Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.</p><p>The post <a href="https://dolmetschbar.de/2018/06/erfolgreich-mit-kleinen-sprachen/">Erfolgreich mit kleinen Sprachen</a> first appeared on <a href="https://dolmetschbar.de">Übersetzer Dolmetscher Tschechisch Deutsch Polnisch in Berlin| Dolmetschbar</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Website für Freiberufler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Iva Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2014 12:55:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Unternehmen – egal ob Freiberufler, Anwaltskanzlei, mittelständisches Unternehmen oder Großkonzern – kommt heutzutage ohne eine entsprechende Internetpräsenz nicht aus. Doch während die größeren Firmen das entsprechende Budget bereitstellen können, sind die Möglichkeiten für freiberuflich Selbstständige etwas eingeschränkt. Nachdem ich auf dem 20. Weltkongress der FIT bei meinem Vortrag Erfolgreich als Übersetzer und Dolmetscher kleiner [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Unternehmen – egal ob Freiberufler, Anwaltskanzlei, mittelständisches Unternehmen oder Großkonzern – kommt heutzutage ohne eine entsprechende Internetpräsenz nicht aus. Doch während die größeren Firmen das entsprechende Budget bereitstellen können, sind die Möglichkeiten für freiberuflich Selbstständige etwas eingeschränkt. Nachdem ich auf dem <a title="Blogartikel: 20. Weltkongress der FIT" href="https://dolmetschbar.de/2014/08/20-weltkongress-der-fit/" target="_blank">20. Weltkongress der FIT</a> bei meinem Vortrag <a title="Vortrag - Erfolgreich als Übersetzer und Dolmetscher kleiner Sprachen" href="https://dolmetschbar.de/2014/08/vortrag-erfolgreich-als-uebersetzer-dolmetscher-kleiner-sprachen/" target="_blank">Erfolgreich als Übersetzer und Dolmetscher kleiner Sprachen</a> u.a. die Wichtigkeit der eigenen Website* thematisiert habe, erreichen mich mehrere Anfragen von KollegInnen mit der Bitte um Tipps bei der Erstellung von Websites. Da ich die etwas ruhigeren <a title="Blogartikel: Sprachmittlerbranche in der Sommerzeit" href="https://dolmetschbar.de/2014/08/sprachmittlerbranche-in-der-sommerzeit/" target="_blank">Sommermonate</a> für den Relaunch meiner Website genutzt habe, passt dieses Thema sehr gut.</p>
<p><a href="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/09/Website.png"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter wp-image-1700 size-large" src="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/09/Website-600x295.png" alt="Website Dolmetschbar" width="600" height="295" srcset="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/09/Website-600x295.png 600w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/09/Website-150x73.png 150w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/09/Website-300x147.png 300w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/09/Website.png 1799w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p><span id="more-1694"></span>Einige Informationen zur Gestaltung von Websites können Sie in der schriftlichen Ausarbeitung meines Vortrages im Tagungsband zum FIT-Kongress nachlesen, den es <a title="BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft" href="http://www.bdue-fachverlag.de/fachverlag/schriftenreihe/detail_book/87" target="_blank">hier</a> bei der BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft mbH zu erwerben gibt. Ich möchte in diesem Blogartikel aber noch weiterreichende Tipps geben, die allgemeingültig sind, also nicht nur für Übersetzer und Dolmetscher sog. kleiner Sprachen gedacht.</p>
<h3><strong>Warum eine Website?</strong></h3>
<p>Immer mehr potenzielle Kunden informieren sich zuerst im Internet über das Unternehmen, mit dem sie Geschäftsbeziehungen aufnehmen möchten. Das Internet bietet effektive, vergleichsweise kostengünstige und dabei hochflexible Vertriebskanäle und Marketingmöglichkeiten. Außerdem ermöglicht das World Wide Web, sich mit einfachen Mitteln über regionale Grenzen hinaus einen Namen zu machen, neue Vertriebswege zu nutzen und einen besseren Service anzubieten. Dabei können langfristig sogar Kosten gespart werden, zum Beispiel durch geringere Ausgaben für klassische Vertriebswege oder Kundendienste.</p>
<h3><strong>Tipps für eine angemessene Webpräsenz für freiberufliche ÜbersetzerInnen und DolmetscherInnen</strong></h3>
<ol>
<li>
<h4><strong>Passende Domain</strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Für Ihre Website benötigen Sie eine Domain. Viele interessante Domain-Namen sind leider schon vergeben. Überprüfen Sie zunächst, ob Ihr Wunschname noch frei ist. Wählen Sie eine Domain, die prägnant und unverwechselbar ist, damit Ihr Kunde nicht bei der Konkurrenz landet. Für eine gute Platzierung der Website in den Suchmaschinen ist die Verwendung relevanter Schlüsselwörter im Domain-Namen vorteilhaft. Sie können auch mehrere Domains für sich registrieren und dann eine Weiterleitung einrichten. Nutzen Sie auch die Möglichkeit unterschiedlicher Top-Level-Domains wie <em>.com</em>, <em>.net</em>, <em>.eu</em>, oder <em>.de</em>, <em>.cz</em>, <em>.pl</em> usw. für länderspezifische Top-Level-Domains. Seit kurzem sind neue Domain-Endungen wie zum Beispiel <em>.blog</em>, <em>.gmbh</em>, <em>.center</em>, <em>.shop</em> oder Städtenamen wie <em>.berlin</em>, <em>.hamburg</em> zugelassen. Nutzen Sie unbedingt auch die Möglichkeit, in Ihrer E-Mail-Adresse Ihren Domainnamen zu verwenden.</p>
<ol start="2">
<li>
<h4><strong>Webhosting</strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Internetdienstanbieter wie STRATO, United Domains, all-inkl.com, 1&amp;1 u.a. stellen Webspace bereit und bieten verschiedene Hosting-Pakete zur Unterbringung von Webseiten auf ihrem Webservern an. Die angebotenen Pakete sind sehr günstig und für jeden ist etwas dabei. So wie bei den Telefongesellschaften gibt es bei den Providern nicht den besten Anbieter. Man muss vielmehr den für die eigenen Bedürfnisse am besten passenden Dienstleister finden. Unterschiede in den einzelnen Paketen gibt es, abgesehen vom Preis, außerdem in der Anzahl der Domains und der E-Mail-Postfächer, in der Begrenzung des Speichers oder in den angebotenen Software-Paketen wie WordPress, Joombla, TYPO3 usw. Ich habe mich für STRATO entschieden und es nicht bereut.</p>
<ol start="3">
<li>
<h4><strong>Kein Baukastenprinzip</strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Für das Erstellen einer Webpräsenz gibt es mehrere Möglichkeiten. Bei vorhandenem Budget ist die Programmierung und grafische Gestaltung am besten in professionelle Hände abzugeben. Dank der Fülle von fachmännisch erstellten Templates ist es heutzutage allerdings nicht mehr erforderlich, sich eine Website komplett neu programmieren und layouten zu lassen. Zumal dies mit hohen Kosten verbunden ist. Für den Bedarf von ÜbersetzerInnen und DolmetscherInnen ist es völlig ausreichend, ein bereits professionell erstelltes Template zu erwerben und an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Mit Hilfe eines Content-Management-Systems (siehe Punkt 4) lässt sich vieles bei vorhandenen Kenntnissen auch selbst machen, das Feintuning bzw. die komplizierten HTML-Einstellungen übernimmt dann ein kompetenter Webgrafiker. Oder Sie überlassen die Anpassung der gekauften Vorlage gleich einem Profi. Die Kombination vom Kauf eines Businesstemplates, das sich in ein Content-Management-System integrieren lässt, und einer Anpassung an die eigenen Bedürfnisse halte ich persönlich für die beste Variante. Abraten würde ich von Websites im Baukastenprinzip. Baukastensysteme sind zwar leicht zu bedienen, man ist aber durch die Baukästen bei der Umsetzung eingeschränkt und gelangt daher schnell an die Grenzen des Systems. Oft fehlt solchen Baukasten-Websites die persönliche Note. Für den Privatgebrauch mögen sie ausreichend sein, wenn Sie jedoch Kunden im oberen Preissegment ansprechen möchten, müssen Sie sich auch entsprechend präsentieren und auf eine selbstgebastelte Website lieber verzichten. Da viele Kunden Ihre Dienstleister auch auf mobilen Geräten wie Tablets oder Smartphones suchen, sollten Sie sich unbedingt für ein responsives Design entscheiden. Hochwertige Themes (Templates für WordPress) für Unternehmenspräsentationen im World Wide Web können Sie zum Beispiel unter <a title="Themeforest" href="http://www.themeforest.com" target="_blank">www.themeforest.com</a> kaufen.</p>
<ol start="4">
<li>
<h4><strong>Content-Management-System (CMS)</strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Verwenden Sie ein Content-Management-System (CMS), um die Inhalte Ihrer Webseiten über eine grafische Oberfläche selbst zu bearbeiten. Der Aufwand bei der Einarbeitung in ein Open-Source-CMS wie Joomla, Drupal, TYPO3 oder WordPress lohnt sich und Sie können ohne Programmier- oder HTML-Kenntnisse den Content Ihrer Webseiten beliebig oft ändern. Ansonsten müssten Sie Ihren Webgrafiker jedes Mal bitten, die Textänderung durchzuführen, was sehr zeit- und kostenintensiv wäre. Ich habe mich für <a title="WordPress" href="http://wpde.org/" target="_blank">WordPress</a> entschieden, weil dieses CMS meiner Meinung nach leicht zu bedienen ist und dank der starken WordPress-Community zahlreiche Antworten auf verschiedene Fragestellungen sowie Tipps problemlos im Internet zu finden sind. Für WordPress gibt es tolle Themes und unzählige Plug-ins, mit denen man die Funktionalität der Website erweitern kann.</p>
<ol start="5">
<li>
<h4><strong>Benutzerfreundliche Struktur</strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Gestalten Sie die Homepage so ansprechbar wie möglich, damit Ihre Kunden bereits beim ersten Besuch wissen, was sie erwartet. Überfrachten Sie die Website nicht, überlegen Sie sich eine kundenfreundliche Menüstruktur und verlinken Sie innerhalb der einzelnen Webseiten. Unterschätzen Sie nicht die Darstellung Ihrer Website und achten Sie auch auf Dinge wie Farben, Kontraste, Schriftgrößen etc. Das Lesen von Texten am Bildschirm ist schwieriger als das Lesen in Büchern oder Zeitschriften. Strukturieren Sie daher Ihre Texte und benutzen Sie viele Überschriften, vermeiden Sie hingegen Großschreibung und Unterstreichungen. In westlichen Kulturen wird der Textfluss von links nach rechts erwartet, daher plädiere ich im Sinne der Usability für eine Navigationsleiste auf der linken Seite oder oben, wo der Leser die wichtigsten Informationen vermutet, auf keinen Fall aber rechts. Eine benutzerfreundliche, übersichtliche und gut strukturierte Website mit wertvollen Inhalten, die Ihre Zielgruppe anspricht, ist das oberste Ziel einer Internetpräsentation.</p>
<ol start="6">
<li>
<h4><strong>Keine Textfehler</strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Lassen Sie jemanden Ihre Texte gegenlesen. Vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei. Als ausgewiesener Sprachexperte dürfen Sie sich keine Fehler erlauben. Falls es Ihnen schwerfällt, Marketingtexte zu verfassen, überlassen Sie das Texten lieber einem Profi. Viele Freiberufler tun sich schwer damit, Werbetexte über sich selbst zu schreiben. Auch hier kann der Blickwinkel eines Fremden helfen.</p>
<ol start="7">
<li>
<h4><strong>Keine Schnappschüsse</strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Bilder sagen mehr als tausend Worte. Veröffentlichen Sie daher auf Ihrer Website keine Schnappschüsse, vermeiden Sie Bilder mit Katzenbabys und ähnlichen Motiven, die mit der professionellen Tätigkeit freiberuflicher ÜbersetzerInnen und DolmetscherInnen nichts zu tun haben. Lassen Sie professionelle Bilder von sich machen. Damit meine ich repräsentative Businessportraits, nicht typische Bewerbungsfotos oder gar Passbilder.</p>
<ol start="8">
<li>
<h4><strong>Kundennutzen hervorheben</strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Betrachten Sie Ihre Internetpräsentation aus der Sicht des Kunden. Schreiben Sie also nicht nur, was Sie alles können, sondern welchen konkreten Nutzen Ihre Kunden davon haben. Formulieren Sie Sätze wie „Wir [bieten … an/machen/liefern/erledigen/…]“ in „Sie [erhalten/profitieren/haben die Sicherheit/sparen/…]“ um. Erklären Sie, warum Sie etwas machen, zum Beispiel warum Sie einen ständigen Kontakt zu den Ländern Ihrer Arbeitssprachen pflegen und die Ereignisse in diesen Ländern stets verfolgen: Damit Ihre Übersetzungen sprachlich und fachspezifisch immer auf dem neuesten Stand sind.</p>
<ol start="9">
<li>
<h4><strong>Einfache Kontaktmöglichkeit</strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Machen Sie Ihren Kunden die Kontaktaufnahme so leicht wie möglich. Binden Sie dazu ein Kontaktformular auf die Website ein und schreiben Sie auf jede Seite Ihre Kontaktdaten. Das geht am leichtesten im Fußbereich der Website, der auf allen Unterseiten konstant bleibt. Sehr zu empfehlen ist auch die Möglichkeit einer Online-Anfrage für Übersetzungen bzw. Dolmetschleistungen, bei der der potenzielle Kunde ein Formular mit seinen Kontaktdaten sowie Angaben zu gewünschten Sprachen, Fachgebieten, Liefertermin usw. ausfüllt und ggf. die zu übersetzende Datei bzw. das Referenzmaterial mitversendet. Viele Kunden schätzen diese einfache Art der Kontaktaufnahme. Binden Sie auch Social-Media-Kanäle auf Ihre Website mit ein, um den Kunden den Kontakt auch auf diesem Wege zu ermöglichen (siehe Punkt 10).</p>
<ol start="10">
<li>
<h4><strong>Social-Media-Kanäle einbinden</strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Wenn Sie auf verschiedenen Social-Media-Plattformen vertreten sind – was Sie aus Marketingsicht unbedingt sein sollten – machen Sie auf Ihrer Website darauf aufmerksam und bieten Sie dadurch den Kunden unterschiedliche Kontaktmöglichkeiten an. Manche Kunden bevorzugen XING, andere sind nur auf LinkedIn vertreten. Viele Menschen nutzen Social Media zur unternehmerischen Kommunikation. Sie eignen sich hervorragend zur Interaktion mit Ihren (potenziellen) Kunden. Lassen Sie sich nicht die Möglichkeit entgehen, neue Kunden über die auf Ihrer Website eingebundenen Social Media zu gewinnen oder wertvolle Multiplikatoren zu überzeugen. Sehr beliebt sind Icons der einzelnen Social-Media-Plattformen, bei denen durch das Anklicken eine Verbindung zu der jeweiligen Plattform hergestellt wird.</p>
<ol start="11">
<li>
<h4><strong>Rubrik „Aktuelles“</strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Entscheiden Sie sich nur dann für eine Rubrik mit aktuellen Informationen, wenn Sie wirklich in der Lage sind, die Angaben ständig zu aktualisieren. Nichts ist schlimmer, als wenn die als brandaktuell angepriesenen Informationen vor Monaten oder sogar Jahren eingestellt wurden. Dies gilt auch, falls Sie einen Blog betreiben. Überlegen Sie sich, welche Inhalte Sie in der Rubrik „Aktuelles“ oder „Neuigkeiten“ o.ä. veröffentlichen möchten und ob Sie wirklich so viele interessante aktuelle Informationen haben, um die Rubrik mit Inhalt zu füllen. Allerdings kann sich die regelmäßige Aktualisierung Ihrer Website positiv auf die Auffindbarkeit in den Suchmaschinen auswirken, denn diese bevorzugen häufig geänderte Seiten gegenüber den statischen. Dies ist auch ein Pluspunkt für Blogs.</p>
<ol start="12">
<li>
<h4><strong>Blog</strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Weblogs eignen sich hervorragend zur Präsentierung des eigenen Fachwissens. Den Corporate Blog (Unternehmensblog) können Sie als ein effizientes Marketinginstrument zur Ihrer Profilierung nutzen. Bedenken Sie aber, dass die Pflege eines anspruchsvollen Weblogs sehr zeitintensiv ist. Überlegen Sie sich vorher gut, wie oft Ihre Beiträge erscheinen sollen, für wen Sie schreiben wollen und worüber Sie bloggen möchten. Es gibt Sprachmittler, die in ihren Blogs Tipps für Kollegen zu verschiedenen Berufsfragen geben. Andere bloggen für ihre Kunden. Falls Sie sich für einen Blog entscheiden, betreiben Sie ihn unbedingt auf Ihrem Webspace unter Ihrer eigenen Domain. Eine sehr interessante und in der Sprachmittlerbranche bisher kaum genutzte Alternative zum Verfassen von Textbeiträgen ist das Podcasting – die Berichterstattung zu verschiedenen Themen mittels selbstaufgenommener Audiodateien.</p>
<ol start="13">
<li>
<h4><strong>Rechtliche Vorgaben</strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Achten Sie auf die rechtlichen Vorgaben für das Betreiben von Websites wie zum Beispiel die Impressumspflicht, Urheberrechte und Datenschutzrichtlinien. Alle Unternehmen, die ihre Produkte und Dienstleitungen in Deutschland anbieten, sind gesetzlich dazu verpflichtet, auf ihrer Internetplattform die vorgeschriebenen Angaben zu veröffentlichen. Der Verstoß gegen das Telemediengesetz (TMG) kann teuer werden. Freiberufliche ÜbersetzerInnen und DolmetscherInnen müssen folgende Angaben veröffentlichen: mindestens einen ausgeschriebenen Vornamen und den Nachnamen, vollständige ladungsfähige Postanschrift mit Straße, Hausnummer, Ort und Postleitzahl, eine E-Mail-Adresse und ein weiteres nicht-elektronisches Kommunikationsmittel (zum Beispiel eine Telefonnummer) sowie die Umsatzsteueridentifikationsnummer (falls vorhanden). Immer wieder wird auch empfohlen, die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung anzugeben. Falls Sie in einem Partnerschaftsregister eingetragen sind, sind auch die Angaben zum Register und zur Registernummer zu machen. Von Bedeutung ist auch die Platzierung der Anbieterkennzeichnung, wobei die Informationen gemäß TGM <em>leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar</em> gehalten werden müssen. Das bedeutet, dass die Angaben ohne langes Suchen und höchstens über zwei Links auffindbar sein müssen. Als Bezeichnung eignet sich am besten „Kontakt“ oder „Impressum“.</p>
<p>In den <strong>Datenschutzhinweisen</strong> sollten Sie den Besuchern Ihrer Website erklären, welche Daten erhoben und wie sie verwendet werden. Vergessen Sie nicht zu erwähnen, was beim Einsatz von Cookies, bei der Verwendung von Social-Media-Plugins, Google Analytics und ähnlichen Diensten und Inhalten Dritter mit den Daten der Websitenutzer passiert. Hier finden Sie den von Rechtsanwalt Schwenke zur Verfügung gestellten <a title="Datenschutz-Generator" href="http://rechtsanwalt-schwenke.de/smmr-buch/datenschutz-muster-generator-fuer-webseiten-blogs-und-social-media" target="_blank">Datenschutz-Generator</a>, mit dem Sie ein Datenschutzmuster für Webseiten, Blogs und Social Media ganz komfortabel erstellen können.</p>
<ol start="14">
<li>
<h4><strong>Mehrsprachige Website</strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Gestalten Sie Ihre Website mehrsprachig, dies ist der beste Beweis für Ihre Sprachkenntnisse. Sie können Ihren Webauftritt zuerst auf Deutsch veröffentlichen und später die einzelnen Webseiten nach und nach in ihre Fremdsprachen übersetzen. Lokalisieren Sie dabei Ihre Website, es müssen eventuell nicht alle Texte in die Fremdsprache übersetzt werden. Manche Unterseiten werden für den zielsprachigen Markt irrelevant sein oder Sie werden Informationen hinzufügen müssen. Beweisen Sie anhand der Lokalisierung Ihrer eigenen Website, dass Sie Fachmann in der Anpassung des Webtextes hinsichtlich der Sprache, der kulturellen Gegebenheiten, der gesellschaftlichen Konventionen sowie der wirtschaftlichen und rechtlichen Bedingungen des Zielmarktes sind. Für die Lokalisierung von Webseiten spricht außerdem die Tatsache, dass Internetnutzer durchschnittlich doppelt so lange auf einer Seite bleiben, die in ihrer Muttersprache publiziert ist und dass die Kaufentscheidung bei Angeboten in der eigenen Sprache viermal höher ist.</p>
<ol start="15">
<li>
<h4><strong>Wertvolle Inhalte</strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Obwohl dieser Punkt als letzter aufgeführt ist, ist er besonders wichtig. Denn ohne wertvolle Inhalte kommt keine Website aus. Verfassen Sie Ihre Texte möglichst suchmaschinenoptimiert, schreiben Sie aber nicht für Suchmaschinen, sondern für die Besucher Ihrer Seite. Beachten Sie dabei Punkt 8.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Suchmaschinenoptimierung</strong></h3>
<p>Selbst die beste Website nutzt nichts, wenn sie keiner findet. Das Schlüsselwort heißt Suchmaschinenoptimierung (SEO). Die SEO ist ein weites Feld und es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Die Beschäftigung mit diesem Thema ist aber für eine gelungene Marketingstrategie unabdingbar.</p>
<h3><strong>Technische Fragen</strong></h3>
<p>Im Internet gibt es eine Fülle interessanter Informationen zum Thema Internetpräsentation, vor allem zum Aufbau einer Website in einem Content-Management-System. Daher werde ich hier auf die technischen Fragen nicht näher eingehen. Eine Anleitung zum Selbermachen der eigenen Website mit WordPress für ÜbersetzerInnen mit hilfreichen Tipps hat die Kollegin Miriam Neidhardt verfasst. Ihre PDF können Sie sich <a title="Die eigene Website mit WordPress" href="http://www.miriam-neidhardt.de/2014/06/29/die-eigene-website-mit-wordpress" target="_blank">hier</a> kostenlos herunterladen.</p>
<p>Sollten Sie noch offene Fragen oder Anmerkungen zur gelungenen Internetpräsentation freiberuflicher ÜbersetzerInnen und DolmetscherInnen haben, nutzen Sie bitte die Kommentarfunktion unter diesem Artikel oder schreiben Sie mir eine E-Mail. Ich freue mich auf den Austausch.</p>
<p>______________________________________________<br />
*Begriffserklärung [Quelle: Wikipedia]:</p>
<p><strong>Website</strong> – im deutschen Sprachgebrauch auch Webauftritt (Internetauftritt), Webpräsenz (Internetpräsenz), Webangebot (Internetangebot) sowie Webplattform (Internetplattform) genannt – ist ein virtueller Platz im Word Wide Web, an dem sich meist mehrere Webseiten (Dateien) und andere Ressourcen befinden. Diese sind üblicherweise durch eine einheitliche Navigation (durch Hypertext-Verfahren) zusammengefasst und verknüpft.</p>
<p>Als <strong>Webseite</strong>, Webdokument, Internetseite oder kurz Seite wird ein Dokument als Bestandteil eines Angebots oder einer Website im World Wide Web bezeichnet, das mit einem Browser unter Angabe einer URL abgerufen und von einem Webserver angeboten werden kann. Eine Website besteht also aus mehreren Webseiten.</p>
<p><strong>Homepage</strong> ist die erste Seite der Internetpräsentation, die beim Aufruf der Webadresse angezeigt und von der aus zentral auf die Unterseiten navigiert wird. Sie wird auch Indexseite, Startseite, Leitseite, Einstiegsseite, Hauptseite oder Frontpage bezeichnet. Fälschlicherweise wird Homepage auch als Bezeichnung für den gesamten Internetauftritt verwendet und mit der Website gleichgesetzt.</p><p>The post <a href="https://dolmetschbar.de/2014/09/website-fuer-freiberufler/">Website für Freiberufler</a> first appeared on <a href="https://dolmetschbar.de">Übersetzer Dolmetscher Tschechisch Deutsch Polnisch in Berlin| Dolmetschbar</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Sprachmittlerbranche in der Sommerzeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Iva Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2014 11:11:18 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/IMAG0556.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter wp-image-1670 size-large" src="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/IMAG0556-600x359.jpg" alt="Schiff auf dem Meer" width="600" height="359" srcset="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/IMAG0556-600x359.jpg 600w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/IMAG0556-150x89.jpg 150w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/IMAG0556-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Waren Sie diesen Sommer schon im Urlaub? Viele Menschen fahren in den heißen Monaten weg, was sich dann in etwas leereren Büroetagen und Fabrikhallen bemerkbar macht. Zahlreiche Branchen kennen das Sommerloch. Die Auftragslage geht etwas zurück und man kann ein bisschen aufatmen, bevor die nächste Arbeitswelle wieder kommt. Auch um meine Kunden ist es im Sommer etwas ruhiger bestellt und meine Kontaktpersonen in Unternehmen und Anwaltskanzleien verabschieden sich für zehn, vierzehn Tage in den Urlaub. Selbst bei Gerichten macht sich die Urlaubszeit bemerkbar und Konferenzen oder mehrsprachige Verhandlungen finden im Sommer sowieso kaum statt.</p>
<p>Als Übersetzer versucht man ein bisschen dagegen zu steuern und erklärt den Kunden, dass sie beispielsweise ihre Präsentationsunterlagen für die kommende Herbstmesse schon jetzt zum Übersetzen schicken könnten. Denn erfahrungsgemäß kommt im Herbst und zum Jahresende die intensive Arbeitsphase des Jahres. Die bewusste Steuerung der Auftragslage ist aber bei Übersetzern und Dolmetschern nur im geringen Maße möglich. Am Ende dieses Artikels erhalten alle Auftraggeber von Übersetzungsdienstleistungen fünf Tipps, um diese Zeit erfolgreich zu meistern.<span id="more-1667"></span></p>
<h3><strong>Erholung und Inspiration</strong></h3>
<p><a href="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/IMAG1588.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignright wp-image-1669 " src="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/IMAG1588-600x338.jpg" alt="Blick auf Paris" width="499" height="281" srcset="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/IMAG1588-600x338.jpg 600w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/IMAG1588-150x84.jpg 150w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/IMAG1588-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 499px) 100vw, 499px" /></a>Selbstverständlich kann man in Urlaub fahren, entspannen und neue Energie tanken. Vielleicht findet man neue Impulse für die weitere konstruktive Arbeit.  Abstand zum alltäglichen Arbeitsstress zu gewinnen – egal ob am Meer, in den Bergen, bei einem Städtebesuch oder im heimischen Garten – kann Wunder bewirken. Mir persönlich fallen die kreativsten Ideen zur künftigen Ausrichtung meines Unternehmens bei längeren Spaziergängen in der Natur mit meinem Hund ein. Es muss nicht unbedingt ein mehrwöchiger Urlaub im Ausland sein, ich genieße auch die kurzen Ausflüge in die Natur, die zum Glück vom Berliner Stadtrand leicht zu bewerkstelligen sind. Und welche Art Erholung gönnen Sie sich? Wo finden Sie Ihre Inspiration?</p>
<h3><strong>Website</strong></h3>
<p>Neben einer gezielten Auszeit kann man aber das „Sommerloch“ auch bewusst nutzen. Dr. Kerstin Hoffmann beschreibt beispielsweise in ihrem Blogartikel <a title="PR-Blog - So nutzen Sie das Sommerloch für Ihre PR" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2014/08/04/pr-sommerloch-nutzen/" target="_blank">So nutzen Sie das &#8222;Sommerloch&#8220; für Ihre PR</a> drei Ferienzeit-Strategien für neue Impulse in der Kommunikation. Ich kann zwar von keinem richtigen Sommerloch sprechen, habe aber die Zeit konstruktiv genutzt, in der einige meiner Kunden in Urlaub waren,  um meine Website zu vergrößern und neu zu gestalten. Ein Relaunch war dringend erforderlich und so habe ich viel Kraft und Energie in dieses Projekt gesteckt. Die Mühe hat sich gelohnt und meine neue Website ist jetzt unter <a href="https://dolmetschbar.de" target="_blank">www.dolmetschbar.de </a>abrufbar. Sie ist zwar noch nicht komplett fertig, aber die letzten Änderungen werden nach und nach kommen. Momentan bin ich mit der Suchmaschinenoptimierung beschäftigt. Auch dieser Blog ist umgezogen und ich freue mich sehr über die neuen Leser, die seit dem Relaunch dazugekommen sind. Wie gefällt Ihnen das neue Layout?</p>
<p>Die Kenntnisse, die ich bei der Umgestaltung meiner Website gewinnen konnte, möchte ich mit Ihnen in meinem nächsten Blogartikel teilen. Da ich auch als Reaktion auf meinen <a title="Vortrag - Erfolgreich als Übersetzer und Dolmetscher kleiner Sprachen" href="https://dolmetschbar.de/2014/08/vortrag-erfolgreich-als-uebersetzer-dolmetscher-kleiner-sprachen/" target="_blank">Vortrag </a>beim Kongress der FIT auf die Erstellung einer Website häufiger angesprochen wurde, möchte ich das nächste Mal vor allem meinen KollegInnen dazu einige Tipps geben.</p>
<p>Und welche kreativen Ideen hatten Sie in den ruhigen Sommermonaten? Haben Sie vielleicht neue Konzepte für Ihr Unternehmen entwickelt? Oder Ihre bisherigen Strategien überprüft? Nutzen Sie vielleicht sogar diese Jahresphase, um sich auf das anstehende Weihnachtsgeschäft vorzubereiten?</p>
<h3><strong>5 Tipps zur Vermeidung von Lieferengpässen bei Übersetzungsaufträgen</strong></h3>
<p>Zum Schluss möchte ich noch allen für die Vergabe von Übersetzungsaufträgen verantwortlichen Personen folgende Tipps geben, um Lieferengpässe zu vermeiden:</p>
<ol>
<li><strong>Erkundigen Sie sich bei Ihrem Stammübersetzer, wann er seinen Sommerurlaub plant.</strong> Denn selbst der beste Sprachmittler muss richtig entspannen und neue Energie tanken, um seine Arbeit langfristig zu Ihrer vollsten Zufriedenheit erledigen zu können.</li>
<li><strong>Planen Sie für die Übersetzung Ihrer Texte mindestens so viel Zeit ein wie für ihre Erstellung.</strong> Gute Texte entstehen nicht über Nacht. Dies gilt auch für die Übersetzung von Texten.</li>
<li><strong>Planen Sie im Voraus.</strong> Überlegen Sie sich, wann Sie eine Übersetzung benötigen, z.B. anlässlich einer Messe oder eines Relaunch Ihrer Website. Dadurch geraten Sie nicht unter Zeitdruck.</li>
<li><strong>Teilen Sie Ihren Zeitplan dem Übersetzer mit.</strong> Ihr Übersetzungsdienstleister kann sich dadurch die Zeit für Ihr Projekt besser einplanen und steht Ihnen an diesen Tagen voll zur Verfügung.</li>
<li><strong>Schicken Sie Ihrem Übersetzer die bereits zur Verfügung stehenden Texte zur Übersetzung.</strong> Dadurch kann der Übersetzer an den bereits fertigen Texten arbeiten und steht nicht so unter Zeitdruck. Die Voraussetzung dafür ist, dass sich der Textinhalt tatsächlich nicht mehr ändern wird. Durch häufige Textänderung verlangsamt sich hingegen der Übersetzungsprozess und die Einhaltung einer einheitlichen Terminologie kann dadurch erschwert werden.</li>
</ol>
<p>Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung Ihrer kreativen Ideen und einen erholsamen Restsommer.</p><p>The post <a href="https://dolmetschbar.de/2014/08/sprachmittlerbranche-in-der-sommerzeit/">Sprachmittlerbranche in der Sommerzeit</a> first appeared on <a href="https://dolmetschbar.de">Übersetzer Dolmetscher Tschechisch Deutsch Polnisch in Berlin| Dolmetschbar</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>20. Weltkongress der FIT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Iva Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2014 14:46:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Anfang August fand in Berlin das größte diesjährige Ereignis der Sprachmittlerbranche statt. Auf dem 20. Weltkongress der Fédération Internationale des Traducteurs (FIT) trafen sich über 1600 Kongressteilnehmer aus über 70 Ländern im Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin. Diese dreitägige internationale Veranstaltung direkt vor der Haustür konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Nachdem meine Berlin-Kollegin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_6.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-1640 " src="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_6-300x169.jpg" alt="20. Weltkongress der FIT" width="387" height="218" srcset="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_6-300x169.jpg 300w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_6-150x84.jpg 150w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_6-600x338.jpg 600w" sizes="(max-width: 387px) 100vw, 387px" /></a>Anfang August fand in Berlin das größte diesjährige Ereignis der Sprachmittlerbranche statt. Auf dem <a title="20. Weltkongress der FIT" href="http://www.fit2014.org/" target="_blank">20. Weltkongress</a> der Fédération Internationale des Traducteurs (<a title="FIT" href="http://www.fit-ift.org/" target="_blank">FIT</a>) trafen sich über 1600 Kongressteilnehmer aus über 70 Ländern im Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin. Diese dreitägige internationale Veranstaltung direkt vor der Haustür konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Nachdem meine Berlin-Kollegin Susanne Schmidt-Wussow den ersten Artikel über den FIT-Kongress in ihrem Blog „<a href="http://frenja.wordpress.com/2014/08/10/du-warst-auf-dem-fit-kongress-wie-wars-denn/" target="_blank">300 words</a>“ verfasst hat, folge ich mit meinen Eindrücken zu diesem alle drei Jahre stattfindenden Fachkongress.<span id="more-1635"></span></p>
<p><strong>Men vs. Machine</strong></p>
<h4><a href="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-1637 size-medium" src="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_1-169x300.jpg" alt="FIT-Kongress Mensch und Maschine" width="169" height="300" srcset="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_1-169x300.jpg 169w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_1-84x150.jpg 84w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_1-338x600.jpg 338w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_1.jpg 1840w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" /></a> <a href="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-1638 size-medium" src="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_2-169x300.jpg" alt="Man vs. Machine" width="169" height="300" srcset="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_2-169x300.jpg 169w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_2-84x150.jpg 84w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_2-338x600.jpg 338w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_2.jpg 1840w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" /></a> <a href="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_3.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-1639 size-medium" src="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_3-169x300.jpg" alt="Homme ou machine" width="169" height="300" srcset="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_3-169x300.jpg 169w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_3-84x150.jpg 84w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_3-338x600.jpg 338w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_3.jpg 1840w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" /></a></h4>
<p>Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Im Spannungsfeld zwischen <strong>Mensch und Maschine</strong>“, „<strong>Men vs. Machine</strong>“ bzw. „<strong>Homme ou machine</strong> : Le dilemme de la traduction“ – je nach Sprache also unterschiedlich. Meiner Meinung nach ist die Aussagekraft dieser Titel jeweils eine andere, zumal auf den großen Plakaten, den Flyern, im Programmheft usw. die von mir hier fett markierten Worte deutlich größer geschrieben wurden und dadurch hervorstachen. Sind die Maschinen Hilfsmittel für den Menschen oder stellen sie eher eine Bedrohung dar, die die Menschheit befürchten muss? Natürlich sollten genau diese Fragen während des Kongresses diskutiert werden, der Titel suggeriert jedoch, dass in der deutschsprachigen Welt die Menschen und Maschinen aufeinander einwirken und sich gegenseitig beeinflussen, während sie im englischen Sprachraum gegeneinander kämpfen und die frankophone Welt keine Alternativen zulässt. Auf eine andere sprachliche Unstimmigkeit in der Präsentation der FIT hat die Übersetzerin Miriam Neidhardt in ihrem <a href="http://www.miriam-neidhardt.de/2014/08/11/fit-kongress/" target="_blank">Blogartikel</a> hingewiesen und die fehlerhafte Schreibweise des Adjektivs „willkommen“ moniert.</p>
<h4><strong>Maschinelle Übersetzung</strong></h4>
<p>Hauptthema des Kongresses war die maschinelle Übersetzung. Sicherlich ist die von Computern erstellte Übersetzung ein sehr spannendes Thema, mit dem wir Humanübersetzer uns auseinander setzen müssen, für meinen Geschmack hat jedoch dieses Thema auf dem Kongress zu viel Raum eingenommen. Dadurch hatte ich den Eindruck, immer wieder die gleichen Schwerpunkte vermittelt zu bekommen. Obwohl die maschinelle Übersetzung nur sehr wenig mit meiner Berufspraxis als Übersetzerin und Dolmetscherin zu tun hat, wollte ich mich dieser Problematik dennoch nicht verschließen und habe mir den einen oder anderen Vortrag und die Podiumsdiskussion angehört. Nicht zu leugnen ist, dass die maschinelle Übersetzung einen spürbaren Fortschritt gemacht hat. Dennoch ist es noch ein langer Weg, bis die maschinelle Übersetzung so weit ist, dass ich als freiberufliche Übersetzerin für Tschechisch und Polnisch nur von Maschinen erstellte Übersetzungen überprüfen werde.</p>
<h4><strong>Marketing und Social Media</strong></h4>
<p>Interessanter fand ich daher Kongressbeiträge und Diskussionen, die mehr mit meiner Berufspraxis zu tun haben. Vor allem Vorträge und Workshops zum Thema Marketing und Social Media kristallisierten sich für mich als ein Anziehungsmagnet heraus. Ich übersetze viele juristische Fachtexte und interessiere mich daher für Rechtssysteme und die Problematik beim Übersetzen von Rechtstexten. An den drei Kongresstagen bin ich dazu jedoch auf keinen einzigen interessanten Beitrag gestoßen.</p>
<h4><strong>Referenten</strong></h4>
<p>Das Niveau der einzelnen Vorträge war durchaus unterschiedlich. Sehr humorvoll trug beispielsweise der Polnisch-Kollege <a href="https://www.linkedin.com/in/jerzyczopik" target="_blank">Jerzy Czopik</a> seinen Vortrag über die Wichtigkeit der unwichtigen Dinge vor. Während manche Referenten durch Kompetenz überzeugten, wirkten andere eher überfordert und an ein freies Vortragen war nicht zu denken. Aber das ist bei so einem großen Kongress wohl eher normal, schließlich wird es unmöglich sein, eine derartige Branchenveranstaltung ausschließlich mit Key-Note-Speakern wie <a href="https://www.linkedin.com/pub/chris-durban/b/a1/5a3" target="_blank">Chris Durban</a> zu füllen. Zumal bekannte Redner nicht daran gewöhnt sind, den kompletten Konferenzbeitrag selbst zu bezahlen, um überhaupt vortragen zu dürfen. Die Selbstzahlung des Konferenzbeitrages hatte jedoch zur Folge, dass die Referenten ausschließlich aus den Reihen der Übersetzer, Dolmetscher, Terminologen, CAT-Tools-Hersteller, Dozenten und Wissenschaftler der Translatologie, Computerlinguistik und ähnlich verwandter Berufszweige kamen. Ich persönlich würde es viel interessanter finden, die Sichtweise von Berufsfremden vermittelt zu bekommen. Wie wird unser Beruf von außen wahrgenommen, was wird von uns erwartet? Warum lassen wir uns beispielsweise nicht Social Media Marketing von einem Marketing-Experten erklären?</p>
<h4><strong>Anfänger versus Fortgeschrittene</strong></h4>
<p>Auffallend war, dass die Referenten bei den Kongressteilnehmern einen unterschiedlichen Kenntnissstand voraussetzten. Dies hatte zur Folge, dass man im Workshop von <a href="http://www.schmidt-wussow.de/" target="_blank">Susanne Schmidt-Wussow</a> hilfreiche Tipps für Marketing bei Verlagen erhielt, während man bei einem anderen den Begriff Elevator Pitch und reine Grundlagen erklärt bekam. Mein Vorschlag für künftige Kongresse, Konferenzen und Veranstaltungen wäre daher, im Voraus festzulegen, für welche Zielgruppe der Beitrag vorgesehen ist und welche Vorkenntnisse erwartet werden. Dadurch lässt sich bestimmt viel Frustration auf beiden Seiten vermeiden.</p>
<h4><strong>Netzwerken</strong></h4>
<p><a href="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_15.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-1641" src="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_15-300x169.jpg" alt="Netzwerken beim FIT-Kongress" width="377" height="212" srcset="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_15-300x169.jpg 300w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_15-150x84.jpg 150w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_15-600x338.jpg 600w" sizes="(max-width: 377px) 100vw, 377px" /></a>Am Ende des dreitätigen Kongresses stellte ich fest, dass für mich persönlich das Netzwerken mit den anwesenden KollegInnen noch viel wichtiger war, als die Vorträge selbst. Ich habe teilweise sogar nach Jahren KollegInnen wiedergetroffen. Bei anderen, mit denen ich über verschiedene Social-Media-Kanäle im Kontakt bin, bot so ein Kongress die hervorragende Möglichkeit, sie endlich persönlich kennenzulernen. Ich habe aber auch neue und interessante Menschen aus aller Welt kennengelernt. Die Möglichkeit des gegenseitigen Austausches über branchenspezifische Themen, aber auch die nette Unterhaltung mit Kollegen aus der ganzen Welt möchte ich nicht missen. Sehr positiv hervorzuheben sind daher die relativ langen Pausen zwischen den einzelnen Sessions, in denen genügend Zeit zum Networking blieb. Nur bei den Beachflags, welche auf die Treffpunkte für verschiedene Sprachen, Fachbereiche und Social-Media-Kanäle hinweisen sollten, war ich sehr enttäuscht, dass es keine für die slawischen Sprachen gab.</p>
<h4><strong>Sommerfest</strong></h4>
<p><a href="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_43.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignright wp-image-1648" src="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_43-300x169.jpg" alt="Luftballons beim FIT-Kongress" width="403" height="227" srcset="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_43-300x169.jpg 300w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_43-150x84.jpg 150w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT_Kongress_43-600x338.jpg 600w" sizes="(max-width: 403px) 100vw, 403px" /></a>Dafür halte ich das Sommerfest am Dienstagabend für relativ gelungen. Schön fand ich, dass auch Begleiter der Kongressteilnehmer freien Zutritt auf das Gelände des Henry-Ford-Bau erhielten, um den 60. Geburtstag der FIT zusammen zu feiern. Als Höhepunkt der Party stiegen rund 1500 Luftballons in den Himmel über Berlin. Davon, dass das Bier vor dem offiziellen Ende der Feier ausgegangen sein soll, habe ich nichts mitbekommen. Dafür aber vom doppelten Schlangestehen (erst für den Kauf von Verzehrgutscheinen, dann für die Abholung der Speisen bzw. Getränke), was eher lästig war.</p>
<h4><strong>Catering</strong></h4>
<p>Dass das Essen an diesem Abend eher an ein Straßenfest erinnerte, könnte ich noch verzeihen. Warum es aber an den Kongresstagen nichts Vernünftiges gab außer zwei Suppensorten (am ersten Tag) und Currywurst, Fleischkäse und Bratwurst (am zweiten Tag), kann ich nicht nachvollziehen. Die bereits nach kurzer Zeit vergriffenen Salate und die verhältnismäßig wenigen, mit Käse belegten Brötchen sind eindeutiger Beweis für schlechte Organisation. Warum die Essensausgabe wie früher in der Schule erst Punkt halb eins beginnt, wenn der ganze Ansturm kommt, ist nicht nachvollziehbar. In diesem Punkt hat sich Deutschland bei seinen Gästen aus der ganzen Welt nicht als besonders guter Gastgeber präsentiert.</p>
<h4><strong>Dank an die DolmetscherInnen</strong></h4>
<p>Hervorragende Arbeit hingegen haben die vielen freiwilligen DolmetscherInnen geleistet, die bei den Veranstaltungen in den großen Hörsälen ins Deutsche, Englische und Französische simultan gedolmetscht haben.</p>
<h4><strong>Resolution</strong></h4>
<p>Bei der Abschlussveranstaltung schlossen sich die Kongressteilnehmer der von den Mitgliedsverbänden verabschiedeten Resolution mit großem Applaus an, in der die nationalen Regierungen und die internationale Gemeinschaft aufgefordert werden, sich für den Schutz der in Krisengebieten arbeitenden DolmetscherInnen und ÜbersetzerInnen einzusetzen. Zu diesem wichtigen Thema und der Bedrohung der Afghanisch-Dolmetscher habe ich bereits einen <a title="Dolmetschen in Kriegsgebieten" href="https://dolmetschbar.de/2013/07/dolmetschen-in-kriegsgebieten/" target="_blank">Blogartikel</a> geschrieben.</p>
<h4><strong>FIT-Blog</strong></h4>
<p>Als sich der Präsident des Bundesverbandes für Dolmetscher und Übersetzer e. V. (<a href="http://bdue.de/der-bdue/" target="_blank">BDÜ</a>) als Ausrichter des diesjährigen FIT-Kongresses bei den Organisatoren sowie den Helfern für die gelungene Veranstaltung bedankte (trotz der oben erwähnten Kritikpunkte geht auch mein Dank an sie), wurde ich ebenfalls als die für den <a href="http://blog.fit2014.org/" target="_blank">FIT-Blog</a> verantwortliche Chefredakteurin auf die Bühne gebeten. Die Würdigung meiner über siebenmonatigen intensiven Arbeit an diesem FIT-Blog in Zusammenarbeit mit einem kleinem Redaktionsteam hat mich sehr erfreut.</p>
<h4><strong>Mein Vortrag</strong></h4>
<p><a href="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT-Kongress_Speaker_3.png"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignright wp-image-1591 size-medium" src="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT-Kongress_Speaker_3-300x223.png" alt="FIT-Kongress_Speaker_3" width="300" height="223" srcset="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT-Kongress_Speaker_3-300x223.png 300w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT-Kongress_Speaker_3-150x111.png 150w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT-Kongress_Speaker_3-600x446.png 600w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/FIT-Kongress_Speaker_3.png 1241w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Bereits im Vorfeld des Weltkongresses habe ich mich gefreut, als mein Vortrag <a href="https://dolmetschbar.de/2014/08/vortrag-erfolgreich-als-uebersetzer-dolmetscher-kleiner-sprachen/" target="_blank">„Erfolgreich als Übersetzer &amp; Dolmetscher „kleiner“ Sprachen“</a> aus einer großen Anzahl an eingereichten Beiträgen ausgewählt wurde. Ich habe diese Möglichkeit genutzt, um den interessierten Zuhörern Tipps aus meiner Berufspraxis zum erfolgreichen Management beim Übersetzen und Dolmetschen sog. kleiner Sprachen zu geben. Auch jetzt noch – zwei Wochen nach dem Vortrag – erreichen mich E-Mails und Kontaktanfragen von begeisterten Zuhörern, die sich für die vorgestellten Tipps und den interessanten Vortrag bedanken. Schon wegen dieses durchgehend positiven Feedbacks hat sich der FIT-Kongress für mich auf jeden Fall gelohnt.</p><p>The post <a href="https://dolmetschbar.de/2014/08/20-weltkongress-der-fit/">20. Weltkongress der FIT</a> first appeared on <a href="https://dolmetschbar.de">Übersetzer Dolmetscher Tschechisch Deutsch Polnisch in Berlin| Dolmetschbar</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Vortrag: Erfolgreich als Übersetzer &#038; Dolmetscher &#8222;kleiner&#8220; Sprachen</title>
		<link>https://dolmetschbar.de/2014/08/vortrag-erfolgreich-als-uebersetzer-dolmetscher-kleiner-sprachen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Iva Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2014 13:25:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 04. bis 06. August 2014 fand in Berlin der 20. Weltkongress der Fédération Internationale des Traducteurs (FIT) statt. Die FIT ist ein weltweiter Dachverband der mehr als 100 nationalen Übersetzer-, Dolmetscher- und Terminologenverbände mit über 100.000 Mitgliedern in 55 Ländern. Alle drei Jahre veranstaltet die FIT abwechselnd auf verschiedenen Kontinenten und in möglichst unterschiedlichen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Referentin_12.png"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-1559" src="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Referentin_12-300x167.png" alt="Referentin beim FIT-Kongress 2014 in Berlin" width="455" height="252" srcset="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Referentin_12-300x167.png 300w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Referentin_12-150x83.png 150w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Referentin_12-600x334.png 600w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Referentin_12.png 1661w" sizes="(max-width: 455px) 100vw, 455px" /></a>Vom 04. bis 06. August 2014 fand in Berlin der 20. Weltkongress der F<span class="st">édération Internationale des Traducteurs (<a href="http://www.fit-ift.org/" target="_blank">FIT</a>) statt. Die FIT ist ein weltweiter Dachverband der mehr als 100 nationalen Übersetzer-, Dolmetscher- und Terminologenverbände mit über 100.000 Mitgliedern in 55 Ländern. Alle drei Jahre veranstaltet die FIT abwechselnd auf verschiedenen Kontinenten und in möglichst unterschiedlichen Ländern einen Weltkongress. Dieses Jahr war der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e. V. (<a href="http://bdue.de/der-bdue/" target="_blank">BDÜ</a>) der Ausrichter des zum 20. Mal stattfindenden Fachkongresses. Unter dem Motto &#8222;Im Spannungsfeld zwischen Mensch und Maschine &#8211; Die Zukunft von Übersetzern, Dolmetschern und Terminologen&#8220; wurden Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops von Experten aus aller Welt angeboten.</span></p>
<p>Ich hatte die Ehre, zu den ausgewählten Referenten zu gehören. In meinem Vortrag habe ich mich am zweiten Tag der Veranstaltung mit der Frage des erfolgreichen Marketings für Übersetzer und Dolmetscher sog. kleiner europäischer Sprachen beschäftigt und Tipps und Erfahrungen aus meiner Berufspraxis geteilt.<span id="more-1551"></span></p>
<p>Wer nicht die Möglichkeit hatte, sich meinen Vortrag anzuhören, kann eine ausführliche Zusammenfassung mit weiteren Tipps im Tagungsband nachlesen. Die zwei Bände mit vielen interessanten Beiträgen sind für 29,00 Euro (zzgl. Porto) bei der BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft mbH im Online-Shop erhältlich (siehe <a href="http://www.bdue-fachverlag.de/fachverlag/schriftenreihe/detail_book/87" target="_blank">http://www.bdue-fachverlag.de/fachverlag/schriftenreihe/detail_book/87</a>). Mein Vortrag ist im 2. Band auf den Seiten 873-881 zu finden.</p>
<p>Die Präsentation meines Vortrages können Sie sich schon jetzt hier anschauen:</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 1px solid #CCC; border-width: 1px; margin-bottom: 5px; max-width: 100%;" src="//www.slideshare.net/slideshow/embed_code/37761181" width="427" height="356" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" allowfullscreen="allowfullscreen"> </iframe></p>
<h6 style="margin-bottom: 5px;"><a title="Erfolgreich als Übersetzer &amp; Dolmetscher &quot;kleiner&quot; Sprachen" href="https://de.slideshare.net/Dolmetschbar/erfolgreich-als-bersetzer-dolmetscher-kleiner-sprachen" target="_blank">Erfolgreich als Übersetzer &amp; Dolmetscher &#8222;kleiner&#8220; Sprachen</a> von <a href="http://www.slideshare.net/Dolmetschbar" target="_blank">Dolmetschbar | Übersetzungs- und Dolmetschservice Iva Mäder</a></h6><p>The post <a href="https://dolmetschbar.de/2014/08/vortrag-erfolgreich-als-uebersetzer-dolmetscher-kleiner-sprachen/">Vortrag: Erfolgreich als Übersetzer & Dolmetscher „kleiner“ Sprachen</a> first appeared on <a href="https://dolmetschbar.de">Übersetzer Dolmetscher Tschechisch Deutsch Polnisch in Berlin| Dolmetschbar</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Übersetzungs- und Dolmetschaufträge für die Justiz</title>
		<link>https://dolmetschbar.de/2014/03/uebersetzungs-und-dolmetschauftraege-fuer-die-justiz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Iva Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2014 08:59:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In meinem letzten Blogartikel habe ich über meine Beziehung zu Privatkunden geschrieben. Neben beglaubigten Übersetzungen für Privatkunden übersetze und dolmetsche ich auch häufig für Gerichte, Staatsanwaltschaften, Notare und die Polizei. Die Palette der Übersetzungen reicht von Gerichtsurteilen, Beschlüssen, Strafbefehlen, Haftbefehlen, Vernehmungsprotokollen, Klageschriften, Anklageschriften, verschiedenen Dokumenten im Rahmen der Rechtshilfe und vieles mehr. Beim Dolmetschen sind [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class=" wp-image-1681 aligncenter" src="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Amtsgericht-Tiergarten.jpg" alt="AG Tiergarten" width="670" height="378" srcset="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Amtsgericht-Tiergarten.jpg 3264w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Amtsgericht-Tiergarten-150x84.jpg 150w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Amtsgericht-Tiergarten-300x169.jpg 300w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Amtsgericht-Tiergarten-600x338.jpg 600w" sizes="(max-width: 670px) 100vw, 670px" />In meinem letzten Blogartikel habe ich über meine Beziehung zu <a href="http://wordpress.imsprachen.com/uebersetzungen-fuer-privatkunden/" target="_blank" rel="noopener">Privatkunden</a> geschrieben. Neben beglaubigten Übersetzungen für Privatkunden übersetze und dolmetsche ich auch häufig für Gerichte, Staatsanwaltschaften, Notare und die Polizei. Die Palette der Übersetzungen reicht von Gerichtsurteilen, Beschlüssen, Strafbefehlen, Haftbefehlen, Vernehmungsprotokollen, Klageschriften, Anklageschriften, verschiedenen Dokumenten im Rahmen der Rechtshilfe und vieles mehr. Beim Dolmetschen sind es vor allem Einsätze bei Gerichtsverhandlungen in Straf- und Familiensachen, Zeugen- und Beschuldigtenvernehmungen, in der JVA und bei Durchsuchungen. Daneben gibt es noch die Telekommunikationsüberwachung, bei der ich entweder Wort- oder Inhaltsprotokolle von abgehörten tschechisch- oder polnischsprachigen Telefongesprächen auf Deutsch anfertige.</p>
<p>Über den Inhalt der übersetzten Texte, der Vernehmungen, Verhandlungen und Gespräche muss ich als ermächtigte Übersetzerin und allgemein beeidigte Dolmetscherin Stillschweigen bewahren. So viel sei dennoch verraten: Es handelt sich meistens um Strafsachen und die Straftaten umfassen Diebstähle, Medikamentenschmuggel und Drogenhandel, Zuhälterei, Menschenhandel, Urkundenfälschung, Fahrerflucht u. ä.<span id="more-999"></span></p>
<h3><strong>Bestätigte Übersetzungen</strong></h3>
<p>Nicht jeder Übersetzer darf jedoch solche Übersetzungen anfertigen und nicht jeder Dolmetscher solche Aufträge übernehmen. Beglaubigte Übersetzungen müssen durch ermächtigte Übersetzer erfolgen und für die Justiz, Polizei, Notare u. ä. dürfen nur allgemein beeidigte Dolmetscher tätig werden. Korrekt heißt es eigentlich bestätigte Übersetzungen, denn beglaubigen, also die Richtigkeit einer Unterschrift oder Abschrift bescheinigen, können nur Notare (dann handelt es sich um eine öffentliche Beglaubigung) oder eine hierzu landesrechtlich ermächtigte Behörde (dann wird es als amtliche Beglaubigung bezeichnet).</p>
<h3><strong>Allgemein beeidigte Dolmetscherin und ermächtigte Übersetzerin</strong></h3>
<p>Je nach Bundesland spricht man von öffentlich bestellten, allgemein beeidigten, ermächtigten oder allgemein vereidigten Übersetzern und Dolmetschern. Hier in Berlin habe ich vom Präsidenten des Landgerichts den Titel „für die Berliner Gerichte und Notare allgemein beeidigte Dolmetscherin und ermächtigte Übersetzerin für die tschechische und polnische Sprache“ verliehen bekommen. Dafür musste ich meinen Universitätsabschluss als Diplom-Übersetzerin vorlegen und meine persönliche Eignung sowie praktische Tätigkeit als Dolmetscherin nachweisen. Beim Landgericht musste ich dann per Eid schwören, „dass ich die Verhandlungen oder Schriftstücke aus der tschechischen und polnischen Sprache und in diese Sprachen treu und gewissenhaft übertragen werde, wenn ich von einem Gericht des Landes Berlin oder einem Berliner Notar als Dolmetscher zugezogen oder unter Berufung auf diesen Eid tätig werde.“ Diese Beeidigung und Ermächtigung gilt für alle Bundesländer, so dass meine bestätigten Übersetzungen auch bei den Behörden anderer Bundesländer anerkannt werden. Dies ist vor allem für alle Kunden von Bedeutung, die eine bestätigte Übersetzung benötigen, denn sie müssen nicht einen im ihrem Bundesland beeidigten/öffentlich bestellten/ermächtigten/vereidigten Übersetzer beauftragen. Eine öffentliche Dolmetscher- und Übersetzerdatenbank ist auf dem Justizportal des Bundes und der Länder unter <a title="Dolmetscher- und Übersetzerdatenbank" href="http://www.gerichts-dolmetscher.de/" target="_blank" rel="noopener">http://www.gerichts-dolmetscher.de/</a> zu finden.</p>
<p>Übrigens besitze ich noch aus meinen Leipziger Zeiten eine gültige Bestallungsurkunde vom Oberlandesgericht Dresden und bin deshalb auch in Sachsen öffentlich bestellte und allgemein beeidigte Übersetzerin für die tschechische und polnische Sprache.</p>
<h3><strong>Fachsprache Recht</strong></h3>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-1680 " src="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Eingang-Amtsgericht-Tiergarten-338x600.jpg" alt="Amtsgericht Tiergarten" width="218" height="387" srcset="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Eingang-Amtsgericht-Tiergarten-338x600.jpg 338w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Eingang-Amtsgericht-Tiergarten-84x150.jpg 84w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Eingang-Amtsgericht-Tiergarten-169x300.jpg 169w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Eingang-Amtsgericht-Tiergarten.jpg 1840w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" />Die größte Herausforderung beim Übersetzen und Dolmetschen für die Justiz ist die korrekte Verwendung der Rechtssprache. Das „Juristendeutsch“ zeichnet sich durch einen hohen Abstraktionsgrad aus. Der Sprache kommt im juristischen Kontext eine besondere Bedeutung zu. Schließlich ist es erforderlich, sich in Rechtssachen exakt und möglichst eindeutig auszudrücken. Ein weiteres Problem ist, dass juristische Termini zwar auch in der Umgangssprache Anwendung finden, ihre fachsprachliche Bedeutung den Rechtslaien jedoch oft unbekannt ist. Dies trifft nicht nur auf die deutsche juristische Fachsprache zu. Ähnlich verhält es sich auch in anderen Rechtssystemen. Der Rechtsübersetzer muss also in der Lage sein, die juristische Fachsprache im Ausgangstext korrekt zu interpretieren und in eine andere juristische Fachsprache im Zieltext zu produzieren. Qualifizierte Rechtsübersetzer sind daher mit den Grundsätzen und Strukturen der jeweiligen Rechtssysteme vertraut.</p>
<p>Ich habe zum Beispiel an der Juristischen Fakultät der Karls-Universität ein Aufbaustudium als zusätzliche Berufsausbildung absolviert, bilde mich in diesem Bereich durch Studium einschlägiger Fachliteratur sowie den Besuch spezieller Seminare kontinuierlich weiter und habe schon Berufserfahrung im Übersetzen von Rechtstexten sowie Dolmetschen im juristischen Kontext. Sollten Sie auf der Suche nach einem Rechtsübersetzer oder Gerichtsdolmetscher sein, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.</p>
<p>Welche Anforderungen qualifizierte Rechtsübersetzer erfüllen sollen, können Sie in meinem Artikel „Der kompetente Übersetzer im Meer der Sprachmittler“, der im Berliner Anwaltsblatt erschienen ist, <a title="Berliner Anwaltsblatt" href="http://www.berliner-anwaltsverein.de/wordpress/wp-content/media/anwaltsblatt/2012/BAW_12_apr.pdf" target="_blank" rel="noopener">hier</a> nachlesen (Seite 134 &#8211; 136).</p><p>The post <a href="https://dolmetschbar.de/2014/03/uebersetzungs-und-dolmetschauftraege-fuer-die-justiz/">Übersetzungs- und Dolmetschaufträge für die Justiz</a> first appeared on <a href="https://dolmetschbar.de">Übersetzer Dolmetscher Tschechisch Deutsch Polnisch in Berlin| Dolmetschbar</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Übersetzungen für Privatkunden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Iva Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2014 16:22:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Auf der internen Kommunikationsplattform des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer meinBDÜ diskutieren  gerade Übersetzer darüber, ob es sich lohnt, für Privatkunden zu arbeiten. Viele Sprachmittler lehnen Übersetzungsaufträge für Privatkunden ab. Ich nicht! Ich arbeite gerne für meine Privatkunden und mache grundsätzlich keinen Unterschied zwischen meinen Auftraggebern. Die meisten Privatkunden benötigen beglaubigte Übersetzungen von Personenstandsurkunden wie [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://dolmetschbar.de/2014/02/uebersetzungen-fuer-privatkunden/">Übersetzungen für Privatkunden</a> first appeared on <a href="https://dolmetschbar.de">Übersetzer Dolmetscher Tschechisch Deutsch Polnisch in Berlin| Dolmetschbar</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignright wp-image-1679 " src="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Beglaubigte-Übersetzung-169x300.jpg" alt="Übersetzung mit Beglaubigung" width="314" height="557" srcset="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Beglaubigte-Übersetzung-169x300.jpg 169w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Beglaubigte-Übersetzung-84x150.jpg 84w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Beglaubigte-Übersetzung-338x600.jpg 338w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2014/08/Beglaubigte-Übersetzung.jpg 1840w" sizes="(max-width: 314px) 100vw, 314px" />Auf der internen Kommunikationsplattform des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer meinBDÜ diskutieren  gerade Übersetzer darüber, ob es sich lohnt, für Privatkunden zu arbeiten. Viele Sprachmittler lehnen Übersetzungsaufträge für Privatkunden ab. Ich nicht! Ich arbeite gerne für meine Privatkunden und mache grundsätzlich keinen Unterschied zwischen meinen Auftraggebern.</p>
<p>Die meisten Privatkunden benötigen beglaubigte Übersetzungen von Personenstandsurkunden wie Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden, von Diplomen, Zeugnissen und Zertifikaten, Steuerbescheiden, Scheidungsurteilen, Führungszeugnissen, Versicherungsscheinen, Finanzamtsbescheinigungen, Bankbestätigungen und anderen Bescheiden und Beschlüssen. Vieles davon gibt es auf Formularen, für die ich mir im Laufe meiner Selbstständigkeit als beeidigte Übersetzerin Vorlagen angefertigt habe. Dadurch kann ich Übersetzungen dieser Art recht schnell anfertigen. Eine relativ zügige Lieferung ist für die meisten Kunden von großer Bedeutung. Schließlich werden die Urkunden oft für eine persönliche Angelegenheit benötigt. Ich habe meine Arbeitsweise so optimiert, dass ich diesem Wunsch meistens nachkommen kann.<span id="more-597"></span></p>
<h3><strong>Zufriedene Kunden</strong></h3>
<p>Die meisten Urkunden und Dokumente bekomme ich als eingescannte Dateien, ausnahmsweise kommen sie per Post oder die Kunden bringen sie persönlich in meinem Büro vorbei. Im Unterschied zu anderen Übersetzern habe ich kein Problem damit, meine Kunden bei mir zu empfangen. Die persönliche Abholung der fertigen Übersetzung hat auch Vorteile. Der Kunde erhält seine Übersetzung schneller, muss nicht auf die Post warten und kann mit mir alle Fragen vor Ort besprechen. Ich wiederum bekomme mein Honorar sofort. Jeder Kunde erhält selbstverständlich eine Rechnung.</p>
<p>Letzte Woche waren beispielsweise drei Kunden bei mir im Büro. Ich habe eine Geburtsurkunde und eine Aufenthaltsbescheinigung aus dem Tschechischen und eine Bestätigung der polnischen Ärztekammer über ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Stettin ins Deutsche übersetzt und beglaubigt. Durch das persönliche Abholen haben die Kunden ihre übersetzten Texte super schnell in ihren Händen, ich spare mir den Gang zur Post  und habe für die nächsten Einkäufe genügend Bargeld. Von zufriedenen Kunden habe ich neben Folgeaufträgen auch schon mal Kaffee und eine Pralinenschachtel erhalten.</p>
<h3><strong>Beglaubigte Übersetzungen</strong></h3>
<p>Wenn Sie auch beglaubigte Übersetzungen benötigen, die Sie persönlich abholen möchten, können Sie mich gerne kontaktieren. Wenn Sie nicht aus Berlin sind oder Ihnen der Weg nach Berlin-Kaulsdorf zu weit ist, sende ich Ihnen die Übersetzung auch gerne per Post zu. Die Vorgehensweise für meine Beauftragung ist einfach. Sie schicken mir Ihren Text eingescannt per E-Mail, per Fax oder per Post zu bzw. bringen den Text nach vorheriger telefonischer Absprache in meinem Büro vorbei. Ich unterbreite Ihnen ein Angebot, das Sie bestätigen. Die fertige Übersetzung erhalten Sie per Post oder holen sie bei mir zum vereinbarten Termin persönlich ab. Sollten Sie zu der Vorgehensweise oder Ihrem Text Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.</p><p>The post <a href="https://dolmetschbar.de/2014/02/uebersetzungen-fuer-privatkunden/">Übersetzungen für Privatkunden</a> first appeared on <a href="https://dolmetschbar.de">Übersetzer Dolmetscher Tschechisch Deutsch Polnisch in Berlin| Dolmetschbar</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Vortrag: Traumberuf Übersetzer?</title>
		<link>https://dolmetschbar.de/2013/12/vortrag-traumberuf-uebersetzer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Iva Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2013 15:32:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übersetzen & Dolmetschen]]></category>
		<category><![CDATA[BDÜ]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdsprache]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Landeskunde]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>
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		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der diesjährigen 26. Internationalen Messe für Sprachen und Kulturen EXPOLINGUA Berlin 2013 habe ich einen Vortrag mit dem Titel &#8222;Traumberuf Übersetzer?&#8220; gehalten. Die dazugehörige Präsentation können Sie sich hier anschauen: Traumberuf Übersetzer? from Dolmetschbar &#124; Übersetzungs- und Dolmetschservice Iva Mäder Die Ankündigung zu meinem Vortrag lautete so: Titel: Traumberuf Übersetzer? Referentin: Iva Mäder [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://dolmetschbar.de/2013/12/vortrag-traumberuf-uebersetzer/">Vortrag: Traumberuf Übersetzer?</a> first appeared on <a href="https://dolmetschbar.de">Übersetzer Dolmetscher Tschechisch Deutsch Polnisch in Berlin| Dolmetschbar</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der diesjährigen 26. Internationalen Messe für Sprachen und Kulturen EXPOLINGUA Berlin 2013 habe ich einen Vortrag mit dem Titel &#8222;Traumberuf Übersetzer?&#8220; gehalten. Die dazugehörige Präsentation können Sie sich hier anschauen:</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border-width: 1px 1px 0px; border-style: solid; border-color: #cccccc; margin-bottom: 5px;" src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/28822752" width="427" height="356" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<h6 style="margin-bottom: 5px;"><strong><a title="Traumberuf Übersetzer?" href="https://de.slideshare.net/Dolmetschbar/expolingua-2013-traumberufbersetzerivamder-28822752" target="_blank">Traumberuf Übersetzer?</a> </strong> from <strong><a href="http://www.slideshare.net/Dolmetschbar" target="_blank">Dolmetschbar | Übersetzungs- und Dolmetschservice Iva Mäder</a></strong></h6>
<p><span id="more-998"></span></p>
<p>Die Ankündigung zu meinem Vortrag lautete so:</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Titel</span>: <strong>Traumberuf Übersetzer?</strong><br />
<span style="text-decoration: underline;">Referentin</span>: <strong>Iva Mäder</strong><br />
Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ)</p>
<p>Sie sprechen eine oder sogar mehrere Fremdsprachen und interessieren sich für andere Kulturen? Sie stehen am Anfang Ihres Berufslebens, möchten „etwas mit Sprache“ machen und spielen mit dem Gedanken, Übersetzer zu werden? Doch wie arbeitet ein Übersetzer genau und welche Voraussetzungen muss man für diesen Beruf erfüllen? In meinem Vortrag zeige ich Ihnen, wie der Berufsalltag eines Übersetzers aussieht sowie welche Anforderungen man neben hervorragenden Sprachkenntnissen und gutem landeskundlichen Wissen benötigt. Wir tauchen gemeinsam ein in die Welt des Übersetzens und kommen mit neuen Erkenntnissen über den Übersetzungsprozess, die Einsatzmöglichkeiten, die notwendige technische Ausstattung, die Bezahlung und vielem mehr zurück. Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten und -inhalten runden meinen Vortrag ab.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Die Referentin:<br />
</span>Iva Mäder ist Diplom-Übersetzerin und beeidigte Dolmetscherin für die tschechische und polnische Sprache. Die gebürtige Pragerin hat an den Universitäten Leipzig und Warschau Übersetzen und Deutsch als Fremdsprache studiert sowie an der Juristischen Fakultät der Karls-Universität in Prag ein Aufbaustudium für Gerichtsdolmetscher und -übersetzer absolviert. Anschließend machte sie sich als Übersetzerin, Dolmetscherin sowie Sprachdozentin für Tschechisch und Polnisch selbstständig und wurde für diese Sprachen beeidigt. Derzeit arbeitet sie als freiberufliche Übersetzerin und Dolmetscherin in Berlin für Rechtsanwälte, Staatsanwaltschaften, Behörden, Gerichte, Privatpersonen sowie kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland, Tschechien und Polen.</p><p>The post <a href="https://dolmetschbar.de/2013/12/vortrag-traumberuf-uebersetzer/">Vortrag: Traumberuf Übersetzer?</a> first appeared on <a href="https://dolmetschbar.de">Übersetzer Dolmetscher Tschechisch Deutsch Polnisch in Berlin| Dolmetschbar</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Mitgliederversammlung des BDÜ-Bundesverbandes in Münster</title>
		<link>https://dolmetschbar.de/2013/06/mitgliederversammlung-des-bdue-bundesverbandes-in-muenster/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Iva Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 12:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übersetzen & Dolmetschen]]></category>
		<category><![CDATA[BDÜ]]></category>
		<category><![CDATA[Dolmetschen]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class=" wp-image-2729 aligncenter" src="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2018/05/MÃ¼nster.jpg" alt="" width="649" height="366" srcset="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2018/05/MÃ¼nster.jpg 3264w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2018/05/MÃ¼nster-150x85.jpg 150w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2018/05/MÃ¼nster-300x169.jpg 300w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2018/05/MÃ¼nster-768x433.jpg 768w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2018/05/MÃ¼nster-600x338.jpg 600w" sizes="(max-width: 649px) 100vw, 649px" /></p>
<p>Berlin: Sonne. Münster: Regen. Doch meine gute Laune hält. Und das ist schon mal etwas, schließlich bin ich endlich nach vier Stunden Fahrt im vollen Zug und einer Odyssee durch die Gassen der Innenstadt bei strömendem Regen im Hotel angekommen. Es ist Freitag, der 26. April 2013: An den kommenden zwei Tagen findet in der westfälischen Metropole die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e.V. statt.</p>
<p>Jeweils zwei bis drei Vertreter der einzelnen Landesverbände und des Verbandes der Konferenzdolmetscher (VKD) sowie der gesamte Bundesvorstand und einige Referenten wie der Verbandsberater Prof. Dr. Christoph Hommerich oder die PR-Beraterin Birgit Golms sind zusammengekommen. Unser Landesverband wird hier vom 1. Vorsitzenden Michael Failenschmid, der 2. Vorsitzenden Nicoletta Negri und von mir in der Funktion der Referentin für Öffentlichkeitsarbeit vertreten.<span id="more-996"></span></p>
<h3><strong>Rechenschaftsberichte</strong></h3>
<p>Auf der Tagesordnung standen die für jede Mitgliederversammlung üblichen Punkte wie die Feststellung der Beschlussfähigkeit, die Genehmigung der Tagesordnung sowie des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung in Bremen oder die Beschließung des Haushaltsplans für das Jahr 2013. Jedes Mitglied des Bundesvorstandes hatte vorab einen schriftlichen Tätigkeitsbericht abgegeben und beantwortete den anwesenden Vertretern der Mitgliedsverbände dazugehörige Fragen. Neben dem Präsidenten André Lindemann selbst, der Bundesschatzmeisterin Ingrid Nøkleby-Braun und dem Kassenprüfer waren es die Vizepräsidenten Monika Eingrieber, Susanne Fülle-Delbarre, Norma Keßler, Ralf Lemster und Karl-Heinz Trojanus sowie der Geschäftsführer der BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft mbH Wolfram Baur. Der gesamte Bundesvorstand wurde entlastet.</p>
<p>Auch die einzelnen Landesverbände haben über ihre Tätigkeiten im letzten Jahr schriftlich berichtet. Angesicht der teilweise sehr großen Differenzen bezüglich der Größe und der Mitgliederzahl fielen die Aktivitäten sehr unterschiedlich aus.</p>
<h3><strong>Strukturreform</strong></h3>
<p>Das Problem mit der ungleichmäßigen Verteilung der Mitglieder auf die einzelnen Landesverbände wurde auch mehrmals von Professor Hommerich thematisiert, der auf der Mitgliederversammlung die von ihm ausgearbeiteten Eckpunkte der BDÜ-Strukturreform vorstellte. Er kritisierte die sehr hohe Belastung der ehrenamtlich tätigen Vorstandsmitglieder, insbesondere des Präsidenten, und plädierte für eine Verteilung  der Arbeit auf mehrere Köpfe, um dadurch zur Entlastung der Vorstände beizutragen. Außerdem müssten Kommunikationsregeln, einheitliche Rahmen für Flyer, Newsletter, Messematerial, Internetauftritt usw. sowohl für die Bundesebene als auch für die einzelnen Mitgliedsverbände geschaffen werden, damit doppelte Kosten und Zeit gespart werden. Ein weiterer Vorschlag ist die Bildung von Gremien (Weiterbildung, IT-Entwicklung, Nachwuchswerbung, Vergütungspolitik, Werbung- und Öffentlichkeitsarbeit), um Arbeit und Kräfte zu bündeln. Seine konkreten Änderungsvorschläge wird er im Juni in einem schriftlichen Bericht vorstellen. Sehr gelobt hat er die BDÜ-Plattform „MeinBDÜ“, die ein enormes Potenzial biete. Die bereits gegebenen technischen Möglichkeiten müssten nur vor allem seitens der Mitglieder mehr genutzt werden.  Das oberste Ziel des BDÜ sollte laut Prof. Hommerich die Profilierung der Dolmetscher und Übersetzer als Experten mit hoher gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Resonanz sein. Die von ihm vorgestellten Strukturänderungen haben eine lebhafte Diskussion ausgelöst, die sich auch in den Pausen fortsetzte. Die Umsetzung der BDÜ-Strukturreform wird ein langwieriger Prozess sein, verbunden mit Umdenken  und jeder Menge Arbeit sowohl auf der Bundes- als auch auf der Landesebene.</p>
<h3><strong>Kommunikationskonzept</strong></h3>
<p>Mit Spannung wurde auch das Kommunikationskonzept der PR-Beraterin<br />
Birgit Golms erwartet. Als Stärken des Verbandes hob sie u.a. seine Größe, die regionale Vernetzung, MeinBDÜ, die hohe Fachkompetenz und das große Engagement der Akteure heraus. Kritisch hingegen sah sie die selbst gemachten Webseiten und Broschüren, den fehlenden einheitlichen Auftritt des BDÜ insgesamt, das verstaubte Corporate Design, die nicht gesteuerte interne Kommunikation oder fehlende finanzielle und personelle Ressourcen. So wie Professor Hommerich sprach sie sich für ein einheitliches Erscheinungsbild des BDÜ und der Mitgliedsverbände aus. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Birgit Golms vier Hauptziele für eine erfolgreiche Kommunikation formulierte: 1. ein modernes Image schaffen (Facelift, Logo auffrischen, neuer Claim, moderne Webseite usw.), 2. professionelle und einheitliche Kommunikation in Wort und Bild und 3. die Bekanntheit des BDÜ durch selbstbewusste Eigen-PR weiter erhöhen. Am Ende ihrer Präsentation stellte die PR-Beraterin zudem die nächsten Presseprojekte vor.</p>
<p>Einen Aspekt der Kommunikation hat der BDÜ bereits jetzt in Angriff genommen und die Webseite des Bundesverbandes neu konzipiert und modern gestaltet. Zurzeit wird noch an neuen Texten gearbeitet.</p>
<h3><strong>Wahlen</strong></h3>
<p>Am zweiten Tag stand u.a. die turnusmäßige Wahl eines Teiles des Bundesvorstandes, der BAK-Prüfer, der Kassenprüfer und des Vorsitzenden sowie des stellvertretenden Vorsitzenden des Ehrengerichts auf der Tagesordnung.  Es wurden zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt: Dr. Thurid Chapman vom Landesverband Sachsen-Anhalt wird das Ressort „Dolmetschen und Übersetzen im juristischen Bereich“ betreuen und Francisco Kuhlmann vom Landesverband Bremen und Niedersachsen wird sich mit der Präsenz des BDÜ in den Sozialen Medien befassen. Wiedergewählt wurden Norma Keßler (Öffentlichkeitsarbeit), Ralf Lemster (Übersetzer und Dolmetscher als Unternehmer, IT)und Karl-Heinz Trojanus (MDÜ, Terminologie und Übersetzungswissenschaft). Durch die Besetzung von zwei neuen Posten im Bundesvorstand verspricht sich der BDÜ eine Verteilung der Themenbereiche auf mehrere Schultern und dadurch eine bessere und schnellere Bewältigung der Schlüsselfragen.</p>
<p>Des Weiteren wurden Dr. Claus Cornelius in seiner Funktion als Vorsitzender des Schiedsgerichts und Rechtsanwalt  Hermann Bauch als stellvertretender Vorsitzender des Schiedsgerichts bestätigt. Die drei bisherigen Mitglieder in der Jury zur Verleihung des Hieronymus-Preises des BDÜ haben sich zur Fortsetzung ihrer Tätigkeit bereiterklärt.</p>
<h3><strong>Diskussionen</strong></h3>
<p>Am Ende der Mitgliederversammlung wurde noch über verschiedene Themen diskutiert wie zum Beispiel über die Unterstützung der Bundeswehr-Dolmetscher in Afghanistan, den Berliner Kreis oder die Aufnahme von URLs in die Fachlisten. BDÜ-Präsident André Lindemann verstand es während der gesamten Mitgliederversammlung, die Sitzung so zu leiten, dass ein angemessener Spagat zwischen diszipliniertem Ablauf und kreativem Freiraum für Diskussionen gelang. Zum Schluss folgte der Hinweis auf die nächste Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e.V. am 19. und 20. Oktober 2013 in Weimar.</p>
<h3><strong>Rahmenprogramm</strong></h3>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2730 alignleft" src="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2018/05/Münster_Stadtführung.jpg" alt="" width="485" height="273" srcset="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2018/05/Münster_Stadtführung.jpg 3264w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2018/05/Münster_Stadtführung-150x85.jpg 150w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2018/05/Münster_Stadtführung-300x169.jpg 300w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2018/05/Münster_Stadtführung-768x433.jpg 768w, https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2018/05/Münster_Stadtführung-600x338.jpg 600w" sizes="(max-width: 485px) 100vw, 485px" />Der Landesverband Nordrhein-Westfalen erwies sich als guter Gastgeber. Das für die Mitgliederversammlung ausgesuchte Hotel war eine gute Wahl. Die ein bisschen zu kleinen Einbettzimmer wurden mit einem großzügigen Konferenzraum, reichhaltigem Frühstücksbüfett, leckerem Mittagessen und hilfsbereitem Personal kompensiert.</p>
<p>Das Auftaktessen am Freitagabend fand in einem nah gelegenen Restaurant statt. Auf dem Weg zum Abendessen habe ich mir als erstes einen Regenschirm gekauft. Das gute Essen und die netten Gespräche mit Kollegen aus verschiedenen Landesverbänden haben meine Stimmung noch verbessert. Am Ende war es ein sehr gelungener Abend, der  die Strapazen des Tages schnell vergessen ließ.</p>
<p>Auch am Samstag wurde für ein entsprechendes Rahmenprogramm gesorgt. Nach stundenlanger Tagung hatten wir es uns auch verdient. Wie passend, dass wir nach langem Sitzen die Wahl zwischen zwei Stadtrundgängen hatten. Einige Kollegen haben sich auf die Spuren von Wilsberg, Boerne und Thiel begeben und Münster als eine Krimi-Stadt entdeckt. Ich habe mich für den unterhaltsamen Altstadtrundgang mit Korn und Pumpernickel entschieden und Interessantes über die Stadthistorie erfahren. Das gemeinsame Abendessen im Traditionslokal Drübbelken war vor allem Dank der netten Gespräche in lockerer Atmosphäre ein schöner Abschluss eines langen Tages. Dachte ich zumindest. Doch kaum im Hotel angekommen, wurde ich an der Hotelbar auf einen Drink in einer Runde netter und unterhaltsamer Kolleginnen und Kollegen eingeladen.</p>
<p>Überhaupt war für mich einer der Schlüsselerlebnisse meiner ersten Mitgliederversammlung auf der Bundesebene die familiäre Atmosphäre und die kollegiale Unterstützung. Zwar wurde ich sofort von den erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, die sich oft schon seit Jahren für den BDÜ auf der Landes- oder Bundesebene aktiv angagieren, als Neuling „entlarvt“. Ich wurde jedoch sehr freundlich aufgenommen.</p>
<p>Am Sonntag hat sich sogar die Sonne gezeigt, so dass ich erschöpft aber gut gelaunt und voller neuer Erlebnisse die Heimreise antreten konnte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dieser von mir verfasster Artikel ist in gekürzter Fassung im <a title="Berliner Rundbrief" href="http://www.bdue-berlin.de/rundbriefe" target="_blank" rel="noopener">Berliner Rundbrief</a> (Nr. 148) erschienen.</em></p><p>The post <a href="https://dolmetschbar.de/2013/06/mitgliederversammlung-des-bdue-bundesverbandes-in-muenster/">Mitgliederversammlung des BDÜ-Bundesverbandes in Münster</a> first appeared on <a href="https://dolmetschbar.de">Übersetzer Dolmetscher Tschechisch Deutsch Polnisch in Berlin| Dolmetschbar</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Iva Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 13:47:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übersetzen & Dolmetschen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast jeder Berufsstand hat einen oder mehrere Berufsverbände, die seine Belange vertreten und fördern. Nicht anders ist es auch bei Dolmetschern und Übersetzern. Hier gibt es gleich mehrere Berufsverbände. Die mitgliederstärkste Interessenvertretung, die 75 Prozent aller organisierten Dolmetscher und Übersetzer in Deutschland repräsentiert, ist der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ). Er ist mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft  wp-image-2726" src="https://dolmetschbar.de/wp-content/uploads/2018/05/BG_BDUe_Textlogo_Internet-150x150.jpg" alt="" width="247" height="247" />Fast jeder Berufsstand hat einen oder mehrere Berufsverbände, die seine Belange vertreten und fördern. Nicht anders ist es auch bei Dolmetschern und Übersetzern. Hier gibt es gleich mehrere Berufsverbände. Die mitgliederstärkste Interessenvertretung, die 75 Prozent aller organisierten Dolmetscher und Übersetzer in Deutschland repräsentiert, ist der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ). Er ist mit über 7.000 Mitgliedern sogar der größte Berufsverband der Sprachmittlerbranche in Europa. Seit 1955 vertritt er die Interessen der Dolmetscher und Übersetzer gegenüber Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Justiz und Gesellschaft. Der BDÜ-Bundesverband mit Sitz in Berlin fungiert als Dachverband für 13 Mitgliedsverbände, die  auf Landesebene oder berufsgruppenorientiert arbeiten, wie zum Beispiel der „Verband der Konferenzdolmetscher e.V. (VKD) im BDÜ“. Der BDÜ selbst ist Mitglied der Féderation Internationale des Traducteurs (FIT), der größten internationalen Dachorganisation für Übersetzerverbände.<span id="more-995"></span></p>
<h3><strong>Ziele des BDÜ</strong></h3>
<p>Zu den Zielen des BDÜ gehört die Regelung des Berufszugangs, die Verbesserung von Aus- und Weiterbildung durch Praxisbezug und Vermittlung von Fachwissen, die Vereinheitlichung des Prüfungswesens, die bundeseinheitliche Regelung von Beeidigung, Ermächtigung und öffentlicher Bestellung sowie bundeseinheitliche Richtlinien für Urkundenübersetzungen, die Aufklärung der Öffentlichkeit über das Berufsbild des Dolmetschers und Übersetzers und die Bedeutung des Berufsstandes für Staat und Gesellschaft sowie das Wirken auf gesetzgebende Gremien, Behörden, Gerichte und Spitzenverbände der Wirtschaft. Der BDÜ engagiert sich aktiv für die Weiterqualifizierung seiner Mitglieder durch ein verbandseigenes Angebot mit Fortbildungsmaßnahmen, für angemessene Honorare und Arbeitsbedingungen, die Einhaltung der Vorschriften über die Hinzuziehung und „Entschädigung“ beeidigter Dolmetscher und ermächtigter Übersetzer in Justiz und Verwaltung, für die Verbesserung der einschlägigen Gesetzgebung des Bundes, für den Austausch der BDÜ-Mitglieder untereinander durch Regionalgruppentreffen und andere Veranstaltungen.</p>
<h3><strong>Fachzeitschrift MDÜ</strong></h3>
<p>Der BDÜ ist Herausgeber der „MDÜ“, der auflagenstärksten Fachzeitschrift für Dolmetscher und Übersetzer im deutschsprachigen Raum. Die vom Verband gegründete „BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft mbH verlegt Fachbücher und organisiert Seminare sowie Fachkonferenzen für Dolmetscher und Übersetzer.</p>
<h3><strong>Qualitätssiegel für Auftraggeber</strong></h3>
<p>Für die Mitgliedschaft im Verband gelten strenge Aufnahmekriterien: Mitglied kann nur werden, wer seine fachliche Qualifikation für den Beruf zuvor nachgewiesen hat. Mitglieder müssen entweder über eine einschlägige Berufsausbildung in Form eines Fachstudiums oder eine staatlich anerkannte Prüfung verfügen. Quereinsteiger benötigen einen akademischen Abschluss und sieben Jahre Berufserfahrung. Da die Berufsbezeichnungen „Übersetzer“ und „Dolmetscher“ nicht geschützt sind, gilt die BDÜ-Mitgliedschaft als Qualitätssiegel für Auftraggeber.</p>
<h3><strong>Berufs- und Ehrenordnung</strong></h3>
<p>Die im Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) zusammengeschlossenen Dolmetscher und Übersetzer haben sich in dem Bewusstsein ihrer Verantwortung für die Kommunikation über Ländergrenzen und Sprachbarrieren hinweg eine Berufs- und Ehrenordnung gegeben, die für alle Mitglieder verbindlich ist. Sie legt Verhaltensgrundsätze der Berufsausübung fest und regelt das Verhalten innerhalb des Verbandes sowie gegenüber Auftraggebern, Kollegen und Angehörigen anderer Berufe.</p>
<h3><strong>BDÜ Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.</strong></h3>
<p>Auch ich bin gleich nach dem Übersetzer-Studium Mitglied im BDÜ geworden. Zuerst war ich im Landesverband Sachsen e.V. und bin seit meinem Umzug in die Hauptstadt Mitglied im Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. In diesem Landesverband sind über 800 professionelle Übersetzer und Dolmetscher organisiert. Neben den Vorteilen, die jedes BDÜ-Mitglied hat, betreibt der Landesverband aktives Networking und veranstaltet Stammtische, Gruppentreffen, Fortbildungsveranstaltungen, Workshops und Seminare zum Informations- und Erfahrungsaustausch. Weiterbildungsveranstaltungen zu den unterschiedlichsten berufsrelevanten Themen werden vom Landesverband genauso angeboten wie Rechtsberatung zu berufsspezifischen Fragen. Mehrmals im Jahr erscheint der „Berliner Rundbrief“, in dem aus dem Verbandsleben in Berlin und Brandenburg berichtet wird.</p>
<h3><strong>Referentin für Öffentlichkeitsarbeit</strong></h3>
<p>Bei der letzten Jahresmitgliederversammlung des Landesverbandes Berlin-Brandenburg wurde ich in den Vorstand gewählt und habe das neu gegründete „Referat für Öffentlichkeitsarbeit“ übernommen. Der Kern meiner Arbeit liegt in der<br />
Schaffung vieler kurzer Kommunikationswege für Pressevertreter und die interessierte Öffentlichkeit, um die mediale Präsenz zu erhöhen sowie den Landesverband und somit die von den Übersetzern und Dolmetschern angebotenen Leistungen stärker bei Kunden, der breiten Öffentlichkeit und in den Medien zu verankern. Weitere wichtige Aspekte meiner Arbeit sind der BDÜ-Internetauftritt, Online-PR und Social-Media-Projekte. Die Erstellung eines Flyers und einer Pressemappe für den Landesverband ist bereits in Arbeit. Außerdem vertrete ich unseren Landesverband im Verband der Freien Berufe in Berlin e.V., dem der Landesverband Berlin-Brandenburg angeschlossen ist. Die Vorstellung meiner Person und meiner Aufgaben ist im Berliner Rundbrief Nr. 147 erschienen (siehe: <a title="Berliner Rundbrief Nr. 147" href="http://www.bdue-berlin.de/component/docman/cat_view/43-rundbriefe.html?Itemid=544" target="_blank" rel="noopener">http://www.bdue-berlin.de/component/docman/cat_view/43-rundbriefe.html?Itemid=544</a>).</p>
<h3><strong>www.bdue.de</strong></h3>
<p>Weitere Informationen zum Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) gibt es auf der Website <a title="BDÜ" href="http://www.bdue.de/" target="_blank" rel="noopener">http://www.bdue.de/</a>, zum Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. auf  <a title="BDÜ Landesverband Berlin-Brandenburg" href="http://www.bb.bdue.de/" target="_blank" rel="noopener">http://www.bb.bdue.de/</a>.</p>
<h3><strong>Online-Datenbank des BDÜ</strong></h3>
<p>Besonders hinweisen möchte ich an dieser Stelle auf die Online-Datenbank des BDÜ unter <a title="BDÜ" href="http://www.bdue.de/" target="_blank" rel="noopener">http://www.bdue.de/</a>, in der Auftraggeber schnell und unkompliziert qualifizierte Dolmetscher und Übersetzer finden.</p>
<h3><strong>Fachexperten für internationale Kommunikation</strong></h3>
<p>Diesen Blogartikel möchte ich mit einem Auszug aus der Präambel der Berufs- und Ehrenordnung des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e.V. schließen, wonach „Dolmetscher und Übersetzer mit ihren Leistungen den Austausch der Völker untereinander gewährleisten, die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen fördern, die Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Geschehen sicherstellen und jedem Bürger gleich welcher Herkunft Zugang zu gesundheitlicher Versorgung und rechtlichem Gehör in seiner Sprache verschaffen“.</p><p>The post <a href="https://dolmetschbar.de/2013/06/bundesverband-der-dolmetscher-und-uebersetzer/">Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ)</a> first appeared on <a href="https://dolmetschbar.de">Übersetzer Dolmetscher Tschechisch Deutsch Polnisch in Berlin| Dolmetschbar</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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